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Feuerwehr buddelt Terrier aus

Ludweiler. Eigentlich ist Terrier Biene ein gut erzogener Hund. Eigentlich hört er auf Frauchen Judith Klein. Doch am Wochenende, beim Gassi gehen hinter dem Seniorenzentrum in Ludweiler, ist Biene einfach weggerannt und in einem Fuchsbau verschwunden.


Vermutlich wollte der Hund den Fuchs das Fürchten lehren. Anfangs kläffte der Gefangene noch, aber mit der Zeit wurde es immer stiller, bis aus dem Fuchsbau kein Lebenszeichen mehr drang. Jetzt nutzte auch alles Rufen und Pfeifen nichts mehr: In ihrer Not wandte sich Judith Klein an die Feuerwehr. Diese kam nicht nur mit Feuerwehrauto, sondern auch mit Schippe, Hacke und Spaten bewaffnet. Vier Stunden lang wurde gegraben und gebuddelt - doch bei Einbruch der Nacht mussten die Helfer die Arbeit einstellen.

Die Hoffnung schwand immer mehr. Bienes Frauchen hielt sogar Nachtwache am Fuchsbau, doch alles blieb totenstill. Oberbrandmeister Rainer Eichenwald: "Eigentlich habe ich da auf Biene keinen Pfifferling mehr gegeben."

Dann, am nächsten Morgen, die Wende! Hundefreund Roy Solzbacher suchte mit seiner Tochter und seinem Dobermann nochmals den Unglücksort ab. Plötzlich war ein Jaulen zu hören! Jetzt hielt die Retter nichts mehr: Sie buddelten weiter und nach zwei Stunden stießen sie in eineinhalb Metern Tiefe auf die erschöpfte Biene. Der ungezogene Terrier hatte sich so festgegraben, dass nichts mehr vor- oder zurück ging. Die Feuerwehrmänner zogen den Hund ans Tageslicht und übergaben ihn seinem überglücklichen Frauchen. Was für ein Happy End! szn/akl

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