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Feuerwehr eilt Schwan zur Hilfe – doch der hat keinen Rettungsbedarf

Symbolfoto.

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 In Not geraten, so die Wehr, war der Wasservogel nicht. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte er sich zum Ruhen auf der Eisfläche niedergelassen.

Spaziergänger im Gutspark in Furpach bemerkten am Samstagmorgen gegen 10 Uhr, dass der in der Parkanlage heimische Schwan längere Zeit fast bewegungslos auf dem teilweise zugefrorenen Weiher saß. Besorgt darüber, dass der 19 Jahre alte Schwan auf der Eisfläche festgefroren sein könnte, wählten sie den Notruf. Acht Feuerwehrleute des Löschbezirkes Furpach rückten mit einem Rettungsboot aus. Mit dem Boot bahnten sich zwei Feuerwehrmänner einen Weg durch die noch dünne Eisschicht zum etwa zehn Meter vom Ufer entfernt sitzenden Schwan. Nur wenige Meter bevor die Feuerwehrmänner ihn erreichen konnten, erhob er sich und lief über die Eisfläche vor den Feuerwehrleuten weg. Entgegen der Befürchtung der Spaziergänger war der Wasservogel nämlich nicht auf dem Eis festgefroren, sondern hatte sich nur ruhig niedergelassen, um im kalten und nahrungsarmen Winter Kraft zu sparen.

„In der Regel frieren auf dem Wasservögel wie Schwäne oder auch Enten nicht auf dem Eis fest. Über ein spezielles Netz aus Blutgefäßen können diese Vögel ihre Körpertemperatur wie mit einem Wärmetauscher regulieren und mal kälteres oder wärmeres Blut in die Füße leiten“, erläutert Feuerwehrsprecher Christopher Benkert.

So gelingt es den Schwänen und Enten effektiv, das Festfrieren und gleichzeitig auch ein Durchbrechen durch die Eisdecke zu verhindern. „Lediglich bei kranken und geschwächten Vögeln droht die Gefahr des Festfrierens“, so Benkert.

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