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Feuerwehr holt Studenten aus dem Bett

Nachrichten aus der Region Zweibrücken.

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Heftige Detonationen bei der Heizung im Kellergeschoß des Zweibrücker Studentenwohnheims sind am Sonntagabend (13.10.2013)  der Grund dafür gewesen, dass die Bewohner zum Großteil unfreiwillig über eine Stunde frische Luft schnappen mussten. Sie wurden nämlich von der Stadtfeuerwehr höflich aber bestimmt zum Verlassen ihrer Wohnungen aufgefordert. Es bestand Explosionsgefahr, wie Stadtfeuerwehrinspekteur Harald Schmieg dem Pfälzischen Merkur noch an der Einsatzstelle mitteilte. 41 Feuerwehrleute waren mit insgesamt zehn Fahrzeugen, darunter auch die große Drehleiter, zum Einsatzort beordert worden. In gleich mehreren Anrufen, die bei der Rettungsleitstelle in Landau eingingen, war der Störfall mit den heftigen Detonationen (Verpuffungen) gemeldet worden.

„Das laute Knallen haben wir noch bei unserem Eintreffen wahrgenommen“, schildert der stellvertretende Stadtfeuerwehrinspekteur Frank Theisinger die Situation, wie sie die ersten Helfer nach der Erstalamrmierung auf dem Kreuzberg vorfanden. Die Heizungsanlage als Störort war schnell lokalisiert, Gasgeruch wies zudem den Weg. Thesinger: „Wir vernahmen noch ein Zischen von ausströmendem Gas, deshalb war schnelles Handeln geboten.“

Die Hausbewohner wurden parallel zu den Hilfsmaßnahmen im Heizungsbereich evakuiert. Wer nicht bei anderen Studienkollegen Unterschlupf fand, suchte sich einen Platz auf der gegenüberliegenden Straßenseite und beobachtete das Einsatzgeschehen mit den Hauptakteuren von der Stadtfeuerwehr. Nach gut 60 Minuten allerdings war der Aufenthalt unterm Nachthimmel bei kühlen Temperaturen beendet, wurden die Wohnungen zur Rückkehr wieder freigegeben.

Die Feuerwehrleute hatten während der gesamten Einsatzzeit Messungen vorgenommen und konnten zum Schluss kein Gas- Luftgemisch mehr feststellen, das für eine Explosion hätte Ursache sein können. Die undichte Stelle an einem Schieber innerhalb der Heizungsanlage war zuvor bereits ausgemacht, die Anlage insgesamt abgeschaltet worden. Sie konnte in der Nacht nicht mehr in Betrieb genommen werden. „Das ist alles noch mal gut gegangen“, so Stadtfeuerwehrinspekteur Harald Schmieg, der die Einsatzbereitschaft der Helfer lobte. Gegen 21.53 Uhr war die Stadtfeuerwehr alarmiert worden, gegen 21.57 Uhr bereits war das erste Einsatzfahrzeug vor Ort. Entwarnung wurde dann gegen 23 Uhr gegeben cos

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