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Feuerwehr musste am Wochenende zu vier Bränden im St. Wendeler Land ausrücken

Abendlicher Einsatz bei einem Heizungsbrand in der Gemeinde Namborn. Fotos: Dirk Schäfer/Feuerwehr

Abendlicher Einsatz bei einem Heizungsbrand in der Gemeinde Namborn. Fotos: Dirk Schäfer/Feuerwehr

Tatsächlich begann der einsatzreiche Samstag im St. Wendeler Land für die Löschbezirke mit einem harmlosen Alarm. Gegen 17.45 Uhr wurde die Feuerwehr zu Hilfe gerufen, weil Rauch in der Winterbacher Straße im gleichnamigen St. Wendeler Stadtteil bemerkt worden war. Wie Feuerwehr-Sprecher Dirk Schäfer berichtet, konnten seine Kollegen vor Ort rasch Entwarnung geben. Nahe eines Hauses hatte der Besitzer etwas verbrannt. Daher der Rauch. Als die Feuerwehr eintraf, hatte er bereits selbst die Flammen gelöscht. Die Profis kontrollierten die Brandstelle und konnten nach knapp einer halben Stunde wieder abrücken.

Glimpflich ging auch der Einsatz in Hasborn-Dautweiler aus. Ein überhitzter Ofen war der Leitstelle in Saarbrücken auf dem Winterberg gemeldet worden. Das war gegen 19.40 Uhr. Aber auch hier hatte sich die Lage laut Schäfer beim Eintreffen des Löschbezirks Hasborn-Dautweiler bereits wieder entspannt. Niemand kam zu Schaden, und die Feuerwehrleute kontrollierten lediglich, ob Gefahr bestand, dass sich im Umfeld des Ofens doch noch etwas entzünden könnte. Das war nicht der Fall. Einsatz beendet.

Deutlich mehr zu tun, gab es für die Einsatzkräfte, die gegen 20.15 Uhr zu einem Kellerbrand in Baltersweiler gerufen wurden. „Die Bewohner hatten Brandgeruch bemerkt und machten sich auf die Suche nach der Ursache“, schildert Dirk Schäfer. Fündig wurden sie schließlich im Keller des Hauses in der St. Wendeler Straße. Alle Bewohner – eine 29-jährige Frau und ihr 13 Monate altes Kind aus der Erdgeschosswohnung sowie eine 25-jährige Frau und ein 28-jähriger Mann aus der Obergeschosswohnung – verließen das Gebäude. Rauch stieg den Helfern entgegen, als sie an der Unglücksstelle ankamen. Mit Atemschutzgeräten ging es ins Gebäude. Ausgangspunkt des Feuers war der Heizungsraum. Rasch wurde gelöscht. Anschließend ging es daran, Keller und Wohnungen vom Rauch zu befreien. In dieser Nacht allerdings konnten die Bewohner nicht mehr zurück in ihr Zuhause, sie kamen bei Verwandten unter. Für die 25-jährige Frau ging es vorsorglich ins St. Wendeler Krankenhaus. Neben den Löschbezirken der Gemeinde Namborn war auch das Deutsche Rote Kreuz im Einsatz. Die Ortsdurchfahrt war während der Löscharbeiten für zwei Stunden gesperrt. Nach Angaben der Polizei ist noch unklar, weshalb die Heizung in Brand geriet. Fest steht jedoch, dass sie komplett von den Flammen zerstört wurde. Zur Höhe des entstandenen Schadens konnten weder Polizei noch Feuerwehr Angaben machen.

Um 21.42 Uhr der nächste Alarm. Dieses Mal in Niederlinxweiler. Dort brannte der Kamin eines zweigeschossigen Hauses in der Straße Zur Heckwies. Als die Feuerwehrleute eintrafen, seien die Flammen aus dem Kamin geschlagen, berichtet Schäfer. Diesen ließen die Helfer schließlich kontrolliert ausbrennen, wobei sie währenddessen sowohl das Innere des Gebäudes als auch den Brand von Außen – von der Drehleiter aus – im Auge behielten. Schließlich reinigte und kontrollierte der Schornsteinfeger den Schlot.

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