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Feuerwehr rettet bewusstlosen Mann vor Erstickungstod

Symbolfoto.

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Dramatischer Einsatz am Mittwochmorgen (25.02.2015) in Marpingen: Eine Frau hatte gegen neun Uhr ein Haus in der Neugasse betreten und fand dort den Bewohner bewusstlos vor. Wie Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer meldet, alarmierte sie umgehend den Rettungsdienst.

Standardgemäß sind dessen Helfer mit Warngeräten für giftige Gase ausgerüstet. Die schlugen in diesem konkreten Fall an: Kohlenstoffmonoxid (CO) registrierten die Sensoren. Es ist deshalb so tückisch, weil es sich dabei um ein geruchloses und giftiges Gasgemisch zugleich handelt. Das 62-jährige Opfer wurde umgehend in eine Klinik gebracht. Er sowie zwei Mitarbeiter des Rettungsdienstes sowie eine Notärztin kamen später in eine Wiesbadener Spezialklinik. Dort kamen alle Verletzten in eine Druckkammer, um das Gas wieder aus dem Körper zu bekommen.

Mutmaßlich stammte das Gas aus einem Holzofen in der Wohnung. Wie es entweichen konnte, ist laut Polizei noch unklar. Die Feuerwehr lüftete eine Stunde die Räume und kümmerte sich auch um die Nachbarhäuser. Womöglich hätte hier das Gas auch eindringen können. Wenig später gaben die Wehren indes Entwarnung. 

Wie Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer am Donnerstag ergänzte, war sein Kollege ebenfalls ins Krankenhaus gekommen. Bei dem Unglück in Marpingen war ein 62-Jähriger am Mittwochmorgen bewusstlos entdeckt worden. Wie sich herausstellte, war geruchloses, aber hochgiftiges Gas aus dem Holzofen entwichen, das zum Tod führen kann. Darauf kamen er und vier Helfer in eine Wiesbadener Spezialklinik (wir berichteten). Niemand schwebt in Lebensgefahr. Die Ursache für den Zwischenfall ist noch unklar.

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