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Feuerwehr und Polizei St. Wendel im Dauereinsatz

St. Wendel/Oberkirchen/ Tholey/Marpingen. Alles andere als ein ruhiges Wochenende liegt hinter den Ordnungshütern und übrigen Helfern im Landkreis St.Wendel. Die Einsätze läpperten sich, wie Polizei und Feuerwehr berichten:

Taxi rollt über Fuß: Zu einem eher ungewöhnlichen Zwischenfall musste die Polizei Freitagabend raus. Demnach hatte ein Taxifahrer in der St. Wendeler Balduinstraße gehubt, damit eine Jugendgruppe zügiger die Straße überquert. Trotzdem erfasste er einen aus der Truppe und rollte mit seinem Wagen über den Fuß. Ein großer Zeh musste dem Opfer im Marienkrankenhaus wieder eingerenkt werden.

Beherzter Schritt zurück: Ohne Rücksicht auf Verluste ist ein Autofahrer Samstagabend über einen Zebrastreifen in der St..Wendeler Eisenbahnstraße gebrettert. Gleichzeitig wollte eine Frau die Straße an jener Stelle überqueren. Die 32-Jährige habe sich, wie sie berichtet, nur durch einen spontanen Schritt rückwärts vor dem anbrausenden Kombi retten können. Bei dem Wagen könne es sich um ein graues oder blaues, VW-Bus ähnliches Fahrzeug aus dem Landkreis Kusel gehandelt haben.

Ziemlich viel gebechert: In Werschweiler stoppten Beamte in der Nacht auf Sonntag eine Autofahrerin. Die 68.Jahre alte Frau war einer Polizeistreife wegen ihrer seltsamen Fahrweise aufgefallen. Neben ihr im Wagen saß ihr Mann.(70). Die Ermittler stellten fest: Die Frau am Steuer hatte kräftig getankt: 2,2.Promille zeigte das Messgerät an.

Zoff um die Freundin: Bei einer Rangelei in der St..Wendeler Disco Flash wurde ein junger Mann verletzt. Zuvor hatte es in der Nacht auf Sonntag Streit wegen der Freundin des späteren Schlägers gegeben.

Erst gerempelt, dann geschlagen: Ein weiteres Mal musste die Polizei in der Nacht auf Sonntag zur St. Wendeler Disco Flash. Dieses Mal schlug ein 24-Jähriger einem Besucher ins Gesicht. Auslöser: Das Opfer soll den Schläger zuvor versehentlich angestoßen haben.

Am Hundesportheim zu schaffen gemacht: Unbekannte versuchten, ins Clubhaus des Hundesportvereins in Hasborn-Dautweiler einzusteigen. Vereinsmitglieder stellten Samstagmorgen den Schaden fest. Demnach hatten sich die Einbrecher zuerst an der Eingangstür zu schaffen gemacht. Vergeblich bohrten sie hier am Schloss herum. Dann knackten sie zwei Vorhängeschlösser an den Kellerfenstern. Trotzdem kamen sie nicht rein und verschwanden wieder. Am Tatort ließen sie einen Schraubenzieher zurück.

Schmuck eingesackt: Die Opfer waren nur eine Stunde am frühen Samstagabend weg – da stiegen Fremde ins Wohnhaus ein. Durch einen Nebeneingang kamen die Einbrecher rein. Sie durchstöberten Schränke und ließen Uhren sowie weiteren Schmuck mitgehen. Die Täter entkamen unerkannt.

Raubüberfall bei Edeka: Große Aufregung am Freitag in Oberkirchen. Ein Mann kam in den Edeka-Supermarkt. Er hatte sich eine dunkle Damenstrumpfhose übers Gesicht gezogen. In der Hand hielt er eine Pistole. Damit er keine Fingerabdrücke hinterließ, die ihn verraten könnten, trug er weiße Einweghandschuhe. Er ging sofort auf die Kassiererin los, bedrohte sie mit der Waffe und schnauzte: „Überfall! Gib’s Geld her!“. Das Opfer, völlig verängstigt, probierte mehrmals, die Kasse zu öffnen. Als es ihr gelang, griff der Täter selbst nach dem Baren und stopfte es in eine blaue Stofftasche. Dann rannte er aus dem Laden in Richtung Ortsmitte. Kunden, die all das mitbekommen hatten, liefen dem Mann noch hinterher, konnten ihn jedoch nicht einholen. Er entkam. Bislang fehlt von dem Fremden jede Spur. Die Marktangestellte blieb unverletzt. Wie viel Geld der Räuber mitnahm, ist noch unklar. Nur so viel: Es soll sich um eine größere Summe gehandelt haben. Zeugenhinweise an die Polizei in St. Wendel, Telefon.(0.68.51) 89.80.

Auto fliegt aus der Kurve: Bei einem gefährlichen Unfall zwischen Urexweiler und Mainzweiler blieb ein junger Autofahrer unverletzt. Am Samstag gegen 7.30.Uhr war der 21-Jährige mit seinem Opel-Corsa unterwegs. Der Wagen schleuderte aus einer Rechtskurve und überschlug sich. Das Wrack blieb auf dem Dach liegen. Als die Urexweiler Feuerwehr zum Unglücksort kam, war das Opfer aus dem Landkreis Neunkirchen selbst aus dem Fahrzeug geklettert. Wegen des Unfalls lief Öl aus. Feuerwehrleute mussten verseuchte Erde wegschaffen.
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