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Firma Meiser in Schmelz schafft 100 neue Jobs

30 Millionen Euro will die Firma Meiser in die Erweiterung des Unternehmens in Schmelz investieren. Dadurch sollen 100 neue Jobs entstehen.

30 Millionen Euro will die Firma Meiser in die Erweiterung des Unternehmens in Schmelz investieren. Dadurch sollen 100 neue Jobs entstehen.

Schmelz. Das familiengeführte Unternehmen Meiser in Schmelz, das Gitterroste, Blechprofilroste, verzinkten Stahl und Hohlprofile herstellt, wird mit einer Großinvestition die Kapazität noch einmal ausweiten und dabei 100 Arbeitsplätze schaffen. Das sagte Geschäftsführer Wolfgang Meiser gestern bei einer Feier anlässlich der Werkserweiterung. Das Unternehmen beschäftigt in Schmelz rund 600 Menschen, weltweit sind es 1800.

Moderne Verzinkungsanlage und neues Logistikzentrum

In dem neuen Gebäude soll eine moderne Verzinkungsanlage ebenso untergebracht werden wie ein neues Logistikzentrum. „Die Entscheidung, das Projekt anzugehen, fiel 2006 auf dem Höhepunkt des Wirtschaftsbooms, als wir deutlich an unsere Kapazitätsgrenzen gekommen waren“, sagte Ulrich Meiser, der gemeinsam mit seinem Bruder Wolfgang und seinem Vater, dem Firmengründer Edmund Meiser, das Unternehmen führt. „Die Entscheidung für den Bau allerdings fiel in der tiefsten Krise.“ Die Entscheidung sei aber unabhängig von der Konjunkturentwicklung gefallen. Die Investition sei auf lange Sicht geplant, sagte Wolfgang Meiser.

 Wachstum in der Region

Dass das Projekt, das Senior-Chef Edmund Meiser angestoßen hatte, möglich wurde, hielten viele Beobachter anfangs für unmöglich. Nicht nur, dass ein 15 Meter hoher Hügel weichen musste – 22 000 Lkw-Ladungen wurden dafür abgefahren – auch mussten Einigungen mit 90 verschiedenen Landbesitzern getroffen und Ersatz für ein Haus geschaffen werden, das auf dem Hügel stand. Außerdem hat das Land eine Straße verlegt, die über das Gelände führte. „Dass das Projekt möglich wurde, ist vor allem dem früheren Staatssekretär Albert Hettrich zu verdanken, der immer wieder bewiesen hat, dass Unternehmergeist auch in Politikern stecken kann“, sagte Wolfgang Meiser.

Aber auch dem Schmelzer Bürgermeister Armin Emanuel (SPD), dessen Arbeitskraft, wie er selber sagte, von keinem Unternehmen der Gemeinde in den vergangenen Jahren so stark in Anspruch genommen wurde wie von Meiser.

Wirtschaftsminister Christoph Hartmann (FDP) betonte, dass die begleitende Investition des Landes in Höhe von rund 9,5 Millionen Euro für die Verlegung der Landstraße weit höhere Investitionen von privater Seite nach sich ziehe. „Wir reden hier über eine Investition, die zu Arbeitsplätzen und zu Wachstum in der Region führt“, sagte er.

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