A62 Landstuhl Richtung Nonnweiler Zwischen AS Freisen und AS Nohfelden-Türkismühle Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn Spiegel (18:02)

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Priorität: Sehr dringend

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Fit für dem Fahrrad-Frühling

Saarbrücken. Die Temperaturen gehen – langsam – nach oben, ab und zu zeigte sich schon die Sonne: Anzeichen, dass die Fahrradzeit in Saarbrücken begonnen hat. Zumindest für die, die beim Schmuddelwetter der vergangenen Monate den Drahtesel lieber im Keller oder in der Garage ließen. Und jetzt – einfach das Rad hervorholen, draufsetzen und losfahren? Davon raten Experten wie Werner Meier, Vorstandssprecher Technik des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Landesverband Saarland, ab. Ein Technik-Check vor der ersten Fahrt, sagt er, tut Not, vor allem aus Sicherheitsgründen: „Wenn zum Beispiel die Bremse nicht funktioniert oder Schrauben locker sind, kann dies unangenehm werden.“

Und abgesehen davon sei es natürlich auch ärgerlich, wenn man nach wenigen Kilometern schon mit einem Platten am Straßenrand stehe. Auf was sollen Radler alles achten? Der Experte gibt einige Tipps: „Zum einen sollte man schauen, ob die Bremsbeläge noch gut sind.“ An Verschleißmarken, so Meier, lässt sich der Zustand gut erkennen. Neben dem Check der Felgen steht natürlich auch die Ansicht der Bremszüge auf dem Programm: Sind diese eingerostet, ausgefasert oder schwergängig, muss etwas passieren. Auch die Schrauben und Schnellspanner sollen Radler nachkontrollieren – nicht, dass plötzlich beispielsweise der Lenker lose ist. Natürlich sollten auch die Gangschaltung (sitzen alle Kurbeln fest?) und die Kette in Augenschein genommen werden. Meier empfiehlt, die Kette mit einem Pflegemittel oder Öl zu behandeln, wenn sie eingerostet ist. Und er rät zu einen Wechsel der Kette nach 1500 bis 3000 Kilometern. Nicht zuletzt ist ein Blick auf die Pedale („sie sollten nicht allzuviel Spiel haben und leichtgängig sein“) und die Räder dienlich. Bei letzteren ist es wichtig, dass sie keine Risse und den korrekten Luftdruck haben. Angaben zum Druck stehen meist auf den Reifen.

Meier dazu: „Je weniger Luft, desto schwerer fährt das Fahrrad.“ Wem das zuviel ist, der kann es natürlich auch leichter haben, sagt der ADFC-Fachmann: „Reparatur-Werkstätten bieten Inspektionen an.“ Das empfehle sich, wenn man selbst keine Ahnung von der Materie habe oder sich nicht mit dem Thema beschäftigen wolle. Wer dagegen selbst Hand anlegen möchte, aber nicht so recht weiß, wie, für den könnte die Fahrradwerkstatt des ADFC etwas sein. Radler finden dort samstags von 12.30 Uhr bis 16 Uhr Hilfe zur Selbsthilfe. Meier: „Wir helfen den Interessierten bei Reparatur und Wartung.“ Nicht-Mitglieder zahlen hierfür 2,50 Euro, Mitglieder sind frei. Abseits des Technik-Checks macht natürlich auch ein Fahrradputz Sinn: „Damit eventuelle Salz- und Dreckreste entfernt werden“, sagt Meier. Wer dies nicht allein machen möchte und weiblich ist, der kann diesen Samstag, 10 bis 12.30 Uhr, beim Drahesel-Osterputz für Damen beim ADFC mitmachen. Hier werden auch platte Reifen gemeinsam geflickt.

Und wer ärgere technische Probleme am Rad hat, der kann sich danach in der Fahrrad-Werkstatt helfen lassen. ADFC-Mitglieder sind frei, andere Teilnehmerinnen zahlen 1,50 Euro. 
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