Saarland: B 51 - Zwischen Einfahrt Neumühler Weg und Abfahrt Schönbach: Unfall mit mehreren Fahrzeugen, Vollsperrung Richtung Kleinblittersdorf / Frankreich. (18:35)

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"Fitnessstudio-Skandal": Saarbrücker sind entrüstet

Saarbrücken. Es war das Stadtgespräch am Wochenende: Die Geschichte des Rollstuhlfahrers Dominik D. den ein Saarbrücker Fitessstudios aufgefordert hatte, zukünftig nicht mehr dort zu trainieren. Der Fall sorgte schnell bei Facebook für Gesprächsstoff. Dominik D. hatte sich auf seiner Facebookseite kürzlich über das Verhalten der Studio-Verantwortlichen beschwert. Viele Menschen zeigten sich daraufhin empört über den Fall. Die Saarbrücker Zeitung hat sich mit Dominik D. getroffen und mit dem Inhaber des Fitnessstudios gesprochen.

Der daraus entstandende Artikel wurde dann sowohl am Samstag im Saarbrücker Lokalteil als auch im Online-Stadtmagazin der Lokalredaktion „Leben in Saarbrücken“ veröffentlicht. Was dann geschah, überraschte Dominik D. und die Saarbrücker Redaktion. Hundertfach wurde der Artikel über Facebook verbreitet, kommentiert und bewertet. „Über das Thema wird mittlerweile deutschlandweit gesprochen. Mir war es wichtig, dass nicht nur ich als Person im Mittelpunkt stehe, sondern das Thema Diskriminierung. Das habe ich auf jeden Fall erreicht. Missstände müssen aufgedeckt werden“, sagt Dominik D.

Es liegt an der Eigentümlichkeit des sozialen Netzwerkes Facebook, dass der Artikel so schnell und so weit verbreitete. Viele teilten den Artikel mit Freunden und diskutierten darüber. Nach drei Tagen hatten auf diese Weise über 30 000 Menschen den Artikel online gelesen. Neben den unzähligen Unmutsbekundungen gab es vor allem viele, die Dominik Mut zusprachen. So postete ein Rollifahrer: „Wir werden an Deiner Seite kämpfen und weitere Barrieren abbauen anstatt aufbauen. Wir werden Dich unterstützen.“ fab
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