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Fliegerei pur und großes Programm beim Flugplatzfest des Aero Clubs

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Bexbacher Flugplatzfest heißt, vier Tage Gelegenheit, den Flugsport in all seinen Facetten kennen zu lernen, selbst in die Luft zu gehen, Kunstflug zu sehen, den eigenen Wissensdurst zu stillen oder einfach nur mit viel Musik zu feiern. Segel- Kunstflug, der Clubchef zeigt ihn selbst, aus Lärmschutzgründen verzichtet der Aero Club auf Motor-Kunstflug, und natürlich Rundflüge sind im Angebot. Letztere mit einer Neuerung in diesem Jahr: „Zum ersten Mal bieten wir einen einstündigen Rundflug über das Saarland an: Von Bexbach über Ensheim, Saarbrücken, Weltkulturerbe, Saarschleife, Talsperre Nonnweiler, Hunnenring in Otzenhausen, Bostalsee, Homburg und zurück nach Bexbach“, kündigte der Clubchef an. Außerdem wird ein Schnupperwochenende Segelflug verlost. „Wenn man fünf, sechs Starts erleben kann, erhält man ein ganz anderes Gefühl für die Sache, als bei einem.“ Natürlich wird beim Fest wieder an die Kinder gedacht: „Unseren Flugplatz-Express, ein Planwagen mit Traktor, der mit Kindern Flugplatzrunden dreht, bieten wir wieder an und Bungee-Jumping für Kinder auf dem Trampolin wird es geben.“ Man wolle ganz bewusst, wird Pohmer nicht müde, zu betonen, keine „Air Show“ etwa mit alten Militärmaschinen, sondern ein Flugplatzfest für die ganze Familie. Nach wie vor wird kein Eintritt erhoben. Zu dem Angebot gehören auch die Modellflieger. „Wir erwarten den deutschen Meister im Kunstflug und auch Kunstflug mit dem Modell-Hubschrauber wird zu sehen sein.“

Musik darf nicht fehlen, „Rock am Hangar“ ist zu einer festen Einrichtung geworden. Im vergangenen Jahr litt das Konzert der Firma Holunder unter dem nassen Wetter. In diesem Jahr sollte die junge Kult-Formation mit Lokalmatador Thorsten Besche am Mikro die Gelegenheit haben, bei Sommerwetter dem Publikum so richtig einzuheizen. Drei Euro kostet der Eintritt. Beginn ist am Freitag, 16. August, um 20 Uhr, einchecken ab 19 Uhr.

In 2012 wurden beim Aero Club Bexbach gute 800 Flugstunden absolviert. „Wir haben es immerhin auf 2588 Starts gebracht, ein Drittel davon im Motorflug“. Rechnet man die Flugkilometer zusammen, haben die Clubmitglieder die Erde dreieinhalb Mal umrundet.

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