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Flughafenhalle in Zweibrücken als Flüchtlingsunterkunft?

Seit der Insolvenz wird die Abflughalle des Flughafens nicht mehr gebraucht. Foto: pma/Archiv

Seit der Insolvenz wird die Abflughalle des Flughafens nicht mehr gebraucht. Foto: pma/Archiv

Angesichts der nicht abreißenden Flüchtlingszuwanderung nach Deutschland prüft das Mainzer Integrationsministerium in Zweibrücken Gebäude darauf, ob sie als Flüchtlingsunterkünfte infrage kommen. „Ich bitte um Verständnis, dass wir uns nicht zu laufenden Prüfungen und Vorgesprächen äußern, sondern stattdessen die Öffentlichkeit informieren, sobald ein Projekt hieb- und stichfest ist“, wiegelt Ministeriumssprecherin Astrid Eriksson zwar ab. Klar ist aber, dass die Stadt Zweibrücken auf Anfrage des Ministeriums ein Gebäude benannt hat: das „Warrior Inn“ in der Zeilbäumerstraße. Dieses komme als mögliches Objekt infrage, so Stadtsprecher Heinz Braun. Doch auch wenn es auf Zweibrücker Gemarkung liege, sei es nicht in städtischem Besitz.

Auch die Triwo AG, die den Zweibrücker Flughafen übernommen hat, sei wegen diverser Liegenschaften von der Landesregierung angefragt worden. Triwo-Chef Peter Adrian: „Wir haben alle Gebäude angeboten, die leer stehen. Denn das Flüchtlingsthema geht jeden an.“ Darunter seien 14 große Ex-Mannschaftsgebäude der Bundeswehr auf dem Flugplatz Mendig. Ebenfalls die Abflughalle des ehemaligen Zweibrücker Airports. Er wisse aber nicht, so Adrian, ob die Gebäude als Flüchtlingsunterkunft geeignet seien. Das müsse das nun nach seinen Informationen die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) fachlich prüfen. Man warte auf Rückmeldung ob überhaupt, und wenn ja, bei welchem Gebäude , man sich handelseinig werden könnte.

Bei der SGD Süd erklärt man sich für nicht zuständig und verweist an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion. Dort heißt es: „Momentan wird überall im Land gesucht.“ Ob und inwieweit Zweibrücker Immobilien eine Rolle spielen, werde das Integrationsministerium mitteilen. Zu gegebener Zeit.
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