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Forkel hat einen Traum

Saarbrücken. Acht Mal war Aalen deutscher Meister – allerdings der KSV im Ringen. So erfolgreich waren die Fußballer des VfR bei weitem nicht. Dennoch erwartet Martin Forkel, Abwehrspieler des 1. FC Saarbrücken, einen harten Kampf im Drittliga-Duell an diesem Samstag um 14 Uhr auf der Ostalb: „Aalen ist qualitativ stärker, als vergangenes Jahr. Die haben intern auch das Ziel, ganz vorne mitzuspielen.“ Zuverlässig in der Defensive Forkel war vor der vergangenen Saison von Zweitliga-Absteiger TuS Koblenz zum FCS gekommen. Mittlerweile ist er auf der rechten Abwehrseite unumstrittener Stammspieler – und Leistungsträger. „Martin hat seine Stärken in der Defensive, erfüllt dort seine Aufgaben immer zuverlässig und ist auch neben dem Platz ein ganz wichtiger Spieler in unserer Mannschaft“, lobt Trainer Jürgen Luginger, wohl wissend, dass Verteidiger heutzutage auch offensive Akzente setzen müssen: „Wir arbeiten daran, dass wir über außen öfter Überzahl schaffen und sich die Abwehrspieler da mehr einschalten.“ Zuletzt im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück (2:2) klappte das gut. Forkel holte zudem einen Strafstoß raus. „Ich versuche, nicht blind nach vorne zu rennen. Erstmal hinten sicher stehen und dann mitgehen“, erklärt der 32-Jährige seine Spielweise: „Ich bin nicht der spektakuläre Spieler, der Tore am Fließband schießt.“ Aber einer, der das Zeug zum Publikumsliebling hätte. Zweikampfstark, athletisch, gibt nie auf, schont weder sich, noch den Gegner. Doch Forkel ist kein Selbstdarsteller.



„Ich bin von Hause aus ein ganz ruhiger Typ. Natürlich gehören zum Fußball Emotionen, gerade in Zweikämpfe steigert man sich richtig rein. Aber ich bin keiner, der unbedingt mit dem Megafon auf den Zaun muss.“ Forkels Vertrag läuft aus. Eine Verlängerung schließt er nicht aus. „Ich fühle mich nicht so alt, wie ich bin“, sagt der 32- Jährige, „und ich habe den Traum, noch mal in der 2. Liga zu spielen. Das ist aber jetzt keine Ansage, wo wir am Ende der Saison stehen werden“. Fortschritte der Mannschaft Forkel bleibt sich treu und am Boden, obwohl auch er nach 17 Drittliga-Spielen ohne Niederlage weder Fortschritte der Mannschaft, noch gewachsene Ansprüche absprechen will: „Wir haben voriges Jahr am Anfang naive Fehler gemacht – und daraus gelernt. Die Mannschaft hat sich entwickelt, die Neuzugänge haben sich nahtlos eingefügt. Natürlich sind wir cleverer geworden.“ Diese Cleverness ist an diesem Samstag in der Ringer- Hochburg Aalen gefragt. „Mit Ringen hab ich nicht viel am Hut“, sagt Forkel. Er ergänzt lachend: „Obwohl, in Babelsberg habe ich meinen Gegenspieler ausgehoben, so richtig griechisch- römisch.“ Ein gutes Omen, denn der FCS gewann in der Filmstadt mit 3:1. www. saarbruecker-zeitung.de/fcs
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