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Fotos: Drachenboote und Megasause am Bostalsee



Bosen/Gonnesweiler. „Es ist eines der größten Drachenbootrennen im Saarland. Immer mehr machen mit. Kein Wunder, denn es ist ein Teamsport von steigender Beliebtheit.“ Der, der das am Samstag sagte, war der Sport- und Pressewart des Drachenbootvereins Völklingen, Patrick Strobel, dessen Verein das zweite Rennen dieser Art am Bostalsee organisierte.



Die Veranstaltung mit 36 Mannschaften aus dem Saarland und mit 760 Sportlern machte den Anfang beim elften Seefest. Unter den Teams in den verschiedenen Leistungsklassen waren auch die des Landkreises, der Stadt St. Wendel und der Gemeinden Nohfelden, Oberthal und Tholey, außerdem zahlreiche Dorfmannschaften. Auf den unterschiedlich langen Strecken maßen sich die Boote mit ihren jeweils 20 Paddlern, Männer und Frauen gemischt, vorweg der Trommler. Einer von ihnen war der elfjährige Florian von der Mannschaft der Awo Saarlouis. „Mein Papa hat mir das Trommeln beigebracht. Im Training habe ich geübt – und jetzt klappt es prima“, erzählte der Junge. Ein Teil der Sieger wurden am Samstag gekürt. Die Endläufe der leistungsstärkeren Mannschaften waren am Sonntag.

Während sich auf der Wasserfläche die Sportboote tummelten, kam schon am ersten Tag des Seefestes immer mehr Leben auf die Festwiese auf der gegenüberliegenden Seite. Mittelpunkt der Open-Air-Landschaft war die Gastronomiebar Palm Beach. „Das ist die größte transportable Bar Europas“, versicherte der Chef der Agentur Bavaria Event Homburg, Harald Kessler. Nach dem Motto „Mallorca, Sonne, Strandparty“ war um diese besondere Gaststätte herum eine richtige Urlaubslandschaft entstanden.

Unter den 15 Palmen aus Tansania (Kessler: „Sie kommen vom Kilimandjaro und halten die kühleren Temperaturen hier gut aus.“) waren auf 20 Tonnen Sand Strandkörbe, Liegestühle und ein Boot gruppiert. Allerdings wirkten die 15 Wärmegrade am Samstag auf die Gäste wenig einladend, sich niederzulassen. Der Festplatz war reichhaltig und glich einer Kirmes. Besonders anziehend auf die Kinder wirkten die Splash-Bälle, riesige Plastikkugeln auf einer Wasserfläche. Im Innern konnten sich die Mädchen und Jungen nach Herzenslust austoben.

Gaukler und Feuerwerk

Den Startschuss für das Samstagabendprogramm gaben der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald und der Juniorchef der Karlsberg-Brauerei, Christian Weber, als sie das erste Fass Bier anschlugen. Sechs Stunden lang unterhielten die Gaukler Andy Snatch aus England, Nick Nickolas aus Australien, Samuelito aus der Schweiz, Dr. Marcus aus Deutschland und Bob aus Kanada mit ihrem seltsam schönen Programm auf zwei Bühnen. Festivalleiter Georg Lauer war mit dem Erfolg zufrieden: „Wir hatten allein am ersten Tag 2000 Zuschauer.“

Am Samstagabend, als sich mit Einbruch der Dunkelheit der Besucherstrom verstärkte, wurden zwei besondere Programmpunkte geboten. Auf der Bühne an der Surferbasis zeigte sich die Gruppe The Pink Floyd Project in Bestform. Während ihrer Darbietungen wurden Filmsequenzen von Pink-Floyd-Konzerten eingeblendet und zusätzlich von der Bühne aus eine Licht- und Lasershow über den See geschickt. Auf der Festwiese faszinierte Loona eine Stunde lang die Besucher mit ihren Hits. An beiden Tagen lief über die drei Bühnen viel Programm mit Musikvereinen, Bands und Shows. Fast immer herrschte Partystimmung. Das Musikfeuerwerk am Sonntagabend setzte den Schlusspunkt unter das elfte Seefest, das von vielen tausend Menschen besucht worden war.

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