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Fotos: FCS schlägt FCH im Saarlandpokal 2:0

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Homburg. Der Regionalligist FC Homburg unterlag gestern Abend in der fünften Runde des Fußball-Saarlandpokals dem Drittligisten 1. FC Saarbrücken mit 0:2 (0:1). „Wir hatten sicher die klareren Chancen, aber Homburg hat gut dagegen gehalten“, sagte FCS-Stürmer Marcel Ziemer, „die können Fußball spielen, aber am Ende war es ein verdienter Sieg.“

Es war das Spiel, auf das viele gewartet haben und dann unerwartet noch länger warten mussten. Denn die Partie im Waldstadion begann mit rund einer Stunde Verspätung. Der von der Bahn eingesetzte Entlastungszug aus Saarbrücken hatte kurz vorm Bahnhof Limbach eine Person überrollt, die noch an der Umfallstelle verstarb. Ob es ein Unfall oder ein Selbstmord war, stand gestern Abend noch nicht fest. Die gut 600 FCS-Fans mussten mit Ersatzzug und Bussen zum Waldstadion gebracht werden. Die bereits anwesenden 5500 Besucher wurden von Polizeisprecher Christof Baltes über de Ereignisse informiert. „Es ist vor allem für die Mannschaften besonders schwer“, sagte Rafael Kowollik, 2. Vorsitzender des FCH, „sie sind heiß und müssen dann wieder in die Kabine“.

FCH-Trainer Christian Titz brachte Marc Buchmann für Carsten Lutz in die Startformation, FCS-Kollege Jürgen Luginger brachte mit Benedikt Fernandez, Christian Eggert, Marius Laux, Tim Knipping und Yannick Bach gleich fünf Neue gegenüber dem 0:3 beim FC Heidenheim. Die erste Chance des Spiels hatte der Drittligist. Lukas Kohler hatte abgelegt, Sven Sökler knapp vorbei geschossen (12. Minute). Im Gegenzug scheiterte Aleksandre Karapetian an den Fäusten von Fernandez. Weil aus dem Spiel für beide Mannschaften wenig zusammenlief, führte eine Einzelaktion zur Saarbrücker Führung. Eggert hatte aus 25 Metern einfach draufgehalten. Gegen den noch abgefälschten Schuss sah Stefan Steigerwald im Homburger Tor nicht gut aus, war aber wohl chancenlos. Zehn Minuten vor der Pause zeichnete sich der Homburger Schlussmann dann aus. Nach schönem Pass von Sven Sökler hatte Marcel Ziemer freie Bahn, doch Steigerwald war rechtzeitig draußen.

Nach der Pause brachte Titz Carsten Lutz für Josué Liotté. Während im Saarbrücker Block einige Unbelehrbare Feuerwerkskörper zündeten, hatte auf dem Platz der Gastgeber die zündenden Ideen. In der 56. Minute zielte Lutz aus rund 17 Metern knapp über den Kasten der Saarbrücker, fünf Minuten später hatte Yannick Kakoko die Riesenchance zum Ausgleich, doch Fernandez parierte den Kopfball aus kurzer Distanz glänzend. Dass das Spiel nun wesentlich mehr Rasse als im ersten Durchgang hatte, lag hauptsächlich an den Grün-Weißen, doch das Tor machten die anderen. In der 76. Minute verwandelte Laux einen Freistoß von Kohler zum 2:0-Endstand für die Gäste. Karapetian hatte kurz vor dem Abpfiff nochmal die Chance auf Ergebniskosmetik, scheiterte aber am starken Fernandez. „Wir haben wieder einmal kein schlechtes Spiel gemacht, aber am Ende doch verloren“, sagte ein enttäuschter Marc Buchmann, „dafür können wir uns aber nichts kaufen.“ Der FCH ist raus, der FCS im Achtelfinale.

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