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Fotos: Halligalli bei Homburger Maifest-Eröffnung

Homburg. Es war fast schon das, was man im Sport einen Massenstart nennt. Gleich mit vier großen Veranstaltungen buhlte Homburg am Freitag um die Gunst von Gästen: Homburger Maifest, Kreisfeuerwehrtag mit Feuerwehrfest in Kirrberg, lange Nacht der Wissenschaften am Homburger Universitätsklinikum und eine aufwändige Lichtinstallation, unter anderem an Gebäuden der Karlsberg-Brauerei.

 

Im Zentrum dabei, und das nicht nur räumlich, stand das Homburger Maifest. In diesem Jahr zum ersten Mal am Wochenende nach den Eisheiligen, waren es am Freitag vor allem die Wahl zur Miss Homburg, die den Abend bestimmen sollte. Doch Stunden zuvor hatten die zahlreichen Standbetreiber ganz andere Sachen im Sinn als die Frage, wer die Schönste im ganzen Land ist. Am frühen Nachmittag liefen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Das Ziel: Alles sollte bereit sein für die große Eröffnung um 20 Uhr. Und so mühten sich Veranstalter wie Maifestbeschicker um das perfekte Bild zum Start. Mittendrin: Peter Emser, Geschäftsführer der Werbegemeinschaft Homburg und Leiter des Amtes für Kultur und Tourismus der Stadt. Emser zeigte sich um 14.

45 Uhr zufrieden mit dem Stand der Vorbereitungen: „Alles im grünen Bereich.“ Ebenfalls entspannt war Emsers Reaktion auf die Veranstaltungsdichte am Wochenende. „Ich denke, die unterschiedlichen Veranstaltungen sprechen auch unterschiedliche Besuchergruppen an.“ Und auch der Blick in den zu diesem Zeitpunkt recht dunkel bewölkten Himmel, aus dem es am Nachmittag zeitweise leicht tröpfelte, ließ ihn unbeeindruckt. „Nach Regen kommt Sonne“, lautete Emsers Prognose. Seine Einschätzung: Den Eisheiligen durch das Verschieben des Maifestes um eine Woche nach hinten aus dem Weg zu gehen, sei die richtige Entscheidung.

Das sahen auch die Marktbeschicker so, denen Emser bei seinem Rundgang über das Maifestgelände im Bereich des historischen Marktplatzes einen Besuch abstattete. „Das Wetter wird auf jeden Fall gut“, zeigte sich Karsten Mühmel, Standbetreiber einer Crêperie am oberen Zugang zum Marktplatz, sicher. Gefragt, was er sich von eben diesem guten Wetter erhoffe, blickte Mühmel in die vergangenen Jahre zurück. „Früher hatten wir oft das Pech, dass wir viel Regen und niedrige Temperaturen hatten. Das hat dazu geführt, dass die Leute abends nicht so lange hier auf dem Marktplatz geblieben sind.“ Genau das soll sich nun ändern. Zustimmung erhielt Mühmel in seiner Einschätzung von Standbetreiber Wolfgang Feix.

Bis Sonntag, da sind sich alle sicher, steht einem erfolgreichen Maifest 2011 in Homburg nichts mehr in Wege. Neben dem umfangreichen Rahmenprogramm mit Krammarkt, viel Musik, einer Automeile und umfangreicher Gastronomie soll auch der verkaufsoffene Sonntag wieder zahlreiche Gäste nach Homburg locken.

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