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Fotos: Oh wie weit fliegt der Tannenbaum . . .

 . Kurz nach Weihnachten stellt sich jedes Jahr die gleiche Frage. Wohin mit dem Tannenbaum, der seine treuen Dienste über die Weihnachtsfeiertage geleistet hat. Zu den öffentlichen Sammelstellen bringen oder Zuhause im Kamin entsorgen? Eine weitere sportliche Möglichkeit den Tannenbaum zu entsorgen findet seit Jahren immer mehr Anhänger.

So stieß das beliebte Tannenbaumweitwerfen am gestrigen Sonntag auf dem Schlossplatz in Ottweiler auf großen Zuspruch. ,,Wir können einen neuen Teilnehmerrekord vermelden“, freute sich Petra Zimmer, Vorsitzende vom Förderverein Ottweiler Freibad. 275 Meldungen konnten die Veranstalter bei der dritten Auflage des Tannenbaumweitwurfwettbewerbes in Ottweiler verzeichnen. ,,Absolut super“, urteilte Ortsvorsteher Michael Schmidt. ,,Ein großes Lob an unseren Förderverein. Diese Veranstaltung ist eine tolle Werbung für unsere Stadt. Die Besucher kommen aus allen Teilen unseres Saarlandes und aus den Nachbarregionen.“


Knapp vier Meter warf Schirmherr Schmidt, den rund zehn Kilo schweren „Herrentannenbaum“. ,,Wir haben das Ganze in vier Kategorien eingeteilt“, erklärte Petra Zimmer die Regularien. ,,Herren, Damen, Jugend und Bambinis.“ Die Kleinsten durften sich am Weitwurf einer Tannenbaumspitze versuchen und hatten sichtlich Spaß an dieser Herausforderung. Nicht zu schlagen bei den Männern war Michael Staudter. Er schleuderte den Baum auf stattliche 7,80 Meter und unterstrich dabei, dass es bei diesem Wettbewerb nicht nur auf Kraft, sondern auch auf Technik ankam.

Eine Überraschung gab es bei der Damenwertung. Hier siegte die 22-jährige Haley Nietzwicki aus Michigan (USA). Im Stechen um Platz eins ließ sie Tosha Gouvernali aus Ottweiler knapp hinter sich. ,,It's very great“, freute sich die Amerikanerin über ihren Sieg. Gabi Brusdeilins schaffte bei ihrer Premiere gute 3,20 Meter. ,,Ich bin zufrieden. Fürs erste Mal war das nicht schlecht. Das Ganze ist aber eine absolut super Veranstaltung und macht mächtig Spaß.“
 

Tradition aus Skandinavien

Die Tradition des Tannenbaumweitwurfs kommt aus den nordischen Ländern und hat insbesondere nach einer Werbekampagne eines schwedischen Möbelhauses in Deutschland viele Freunde gefunden. Enttäuscht blieben jedoch alle potentiellen Tannenbaumentsorger. Denn: Die Wurfbäume wurden vom Veranstalter gestellt.
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