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Fotos: Saarbrücken besiegt Bremen II mit 2:0

Saarbrücken. Der 1. FC Saarbrücken bleibt auch im 15. Spiel in Folge in der 3. Fußball-Liga ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger besiegte den SV Werder Bremen II mit 2:0 (1:0). Mit dem dritten Sieg in Folge schob sich der FCS zumindest bis heute Abend auf den zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter 1. FC Heidenheim.

Bereits nach drei Minuten durften die 5637 Zuschauer im Saarbrücker Ludwigspark erstmals jubeln. Manuel Stiefler hatte Marius Laux schön in Szene gesetzt, dessen Rückpass von der Grundlinie drückte Marcel Ziemer aus kurzer Distanz ins Netz - das frühe 1:0 war ganz nach dem Geschmack des blau-schwarzen Anhangs. „Der Lauxer hat mir versprochen, einen querzulegen, und er hat sich dran gehalten", verteilte Ziemer ein Extralob für den Vorbereiter.

Eine Viertelstunde später wollte sich Ziemer bei seinem Kumpel offenbar revanchieren. Nach einem wunderschönen Pass von ihm stand Laux ganz alleine vor Werder-Schlussmann Christian Vander, brachte den Ball aber nicht im Tor unter (19.). Drei Minuten später köpfte Tim Kruse nach einer Ecke von Sven Sökler knapp über den Kasten. „Wenn wir das zweite Tor gemacht hätten, wäre es sicher einfacher geworden", analysierte Ziemer nach dem Spiel. Aber weil der FCS im Gefühl der spielerischen Überlegenheit in der Defensive nachlässig wurde, kamen die harmlosen Gäste zu zwei guten Möglichkeiten. Bei einem Kopfstoß von Max Wegener rettete die Querlatte ((33.), bei einem Wegener-Schuss von der Strafraumgrenze musste sich Enver Marina im FCS-Tor ganz lang machen, um Schlimmeres zu verhüten.

FCS-Trainer Luginger konnte mit der teilweise zurückhaltenden Spielweise seiner Mannschaft nicht einverstanden sein, bei der Kabinenansprache am besten zugehört hatte wohl Kai Gehring. Bei dessen Schuss aus 25 Metern zeigte Vander, warum er schon bei den Werder-Profis mitspielen durfte (48.). Danach hätte Saarbrückens am besten funktionierende Standardsituation beinahe erneut zum Erfolg geführt: Einwurf Stephan Sieger, Kopfballverlängerung Ziemer und Laux‘ Schuss aus der Drehung ging nur knapp am Pfosten vorbei (55.).

Bis zur 90. Minute zitterten die FCS-Fans, dann passte der eingewechselte Markus Pazurek auf den ebenfalls eingewechselten Johannes Wurtz. Dessen Querpass verwertete Laux zum 2:0-Endstand. „Wir waren einen Tick zu passiv, standen vielleicht etwas zu tief", sagte Laux nach dem Spiel, „wir haben nicht viel zugelassen, mussten dafür aber alles investieren." Die Rendite: drei Punkte fürs Habenkonto.

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