A62 Landstuhl Richtung Nonnweiler AS Nonnweiler-Otzenhausen Unfall (19:46)

A62

Priorität: Normal

7°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
7°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Fotos: So wars beim Dillinger Firmenlauf

Der Firmenlauf in Dillingen fand
in diesem Jahr bereits zum
zehnten Mal statt.

Der Firmenlauf in Dillingen fand in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt.

„Durch den Wetterumschwung war der Lauf doch härter als erwartet. Ich habe mir die ganze Zeit gesagt, ich will dran bleiben, am Schluss hat es nicht ganz gereicht“, erklärt Raphael Schäfer, für das Innenministerium des Saarlandes am Start und Vorjahresschnellster beim Dillinger Firmenlauf. Der ging gestern mit Rekordzahlen in die zehnte Auflage. Mehr als 15 000 Läuferinnen und Läufer waren dabei und bildeten bereits eine halbe Stunde vor dem Start eine beeindruckende Kulisse auf der Merziger Straße. Die lag glücklicherweise weitestgehend im Schatten, und der große Schweißausbruch bei mehr als 30 Grad kam erst auf der Strecke durch die Innenstadt.



Die ganz schnellen Läufer, wie Schäfer, warteten vorne auf den Startschuss, der in diesem Jahr von Dillingens Bürgermeister Franz-Josef Berg und Innenministerin Monika Bachmann gegeben wurde. Als gut 15 Minuten danach erst John Kiprop Kosgei, Profisportler aus Kenia, als Schnellster in 15,06 Minuten über die Ziellinie am Bahnhof lief, waren die letzten der Starter noch gar nicht auf der Strecke. Für die meisten von ihnen, die sich im Bereich der „Spaßläufer“ aufgestellt hatten, war die Devise: „Der Weg ist das Ziel“. Entlang an den vielen Zuschauern und den drei Musikbands machte so manche Gruppe schon auf der Strecke Party. Wie etwa Anette Maurer, die zusammen mit Wolfgang Karr und Ralf Franz aus Ensheim für Maschinenbau Fries mit einer sehr überschaubaren, dafür aber mit außergewöhnlicher Kostümierung teilnahm. Die Gruppe war zum ersten Mal dabei und wollten „einfach nur ankommen“.


Gemeinsam durchs Ziel, das war auch das Motto der elf Frauen der kirchlichen Sozialstation aus Saarlouis, wie Doris Maus betonte. „Wir haben Spaß daran, uns gemeinsam fit zuhalten, und dann muss man da heute durch“, betonte sie. „Und wenn es kalt ist und regnet, dann kann ja jeder laufen“, scherzte Sylvia Robert.

Zum Glück gab es keine Dusche von oben, das wäre den aufwendigen Masken der Teilnehmer vom Karnevalsverein Die Kneisjer aus Bildstock gar nicht bekommen. „Wir haben genau durchgelesen, dass auch Vereine willkommen sind beim Firmenlauf. Und wir nutzen die Chance, mit unseren Kostümen für unseren Verein zu werben“, sagte Larisa Giebel.


Für die Sicherheit der Läufer und Zuschauer sorgte das DRK Dillingen mit 106 Helfern, darunter vier Ärzte. „Wir haben an allen Stellen Außentrupps und Stadthalle und Bahnhof sind zentrale Anlaufstellen“, erklärte Sandra Jedermann, Einsatzleiterin des DRK. Sie feierte übrigens als Helferin gestern auch ihren zehnten Firmenlauf. Die Polizei Dillingen erhielt Unterstützung von der Bundespolizei. „Wir sind hier mit acht Verstärkern, dazu haben wir noch einen Hubschrauber, der den Verkehrsraum aus der Luft überwacht“, sagte Sascha Kramp. Zu größeren Behinderungen kam es im Vorfeld des Laufs nicht, und nach den fünf Kilometern stand nicht der Heimweg, sondern das gemeinsame Feiern an.
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein