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Fotos: So war's beim Knut-Werfen bei Ikea

Ikea lud am Samstag zum Knut-Tag und zum Baumwerfen nach Lisdorf ein.

Ikea lud am Samstag zum Knut-Tag und zum Baumwerfen nach Lisdorf ein.



Lisdorf. Einmal fest zupacken, das Ziel anvisieren, ein paar gekonnte Drehungen und dann im richtigen Moment loslassen, Wolfgang Klein aus Heusweiler wusste genau, was er tat, als er am Samstag zum Baumwurf-Wettbewerb in Lisdorf antrat. Das schwedische Möbelhaus Ikea hatte zum alljährlichen Knut- Fest eingeladen, einem Mordsspaß für Groß und Klein und ganz nebenbei eine gute Gelegenheit, den ausgedienten Weihnachtsbaum loszuwerden. Klein übrigens verteidigte am Samstag seinen Titel, und das zum fünften Mal in Folge. Die Schweden feiern mit dem Knut-Tag jedes Jahr das Ende der Weihnachtszeit und die Rückkehr des Lichts. An diesem Tag entsorgen sie dann ihre Weihnachtsbäume und zwar genauso, wie es der schwedische Möbelkonzern in seinen Fernsehspots bewirbt – die Bäume fliegen aus der Wohnung.


313 Teilnehmer, eingeteilt in die Gruppen Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder, griffen am Samstag in Lisdorf zum Baum und versuchten, ihn möglichst weit wegzuwerfen. Radio-Salü- Moderator Thorsten Kremers spornte die Weitwerfer an und hatte für Neulinge ein paar Tipps parat, wie der Nadelbaum am besten fliegen kann. Bei Frauen beliebt: der Handtaschenwurf. Der Baum wird hin und her geschwenkt und dann aus dem Stand heraus oder mit kurzem Anlauf nach vorne geworfen. Männer bevorzugten die Form des Speerwurfs. Gegen 14.30 Uhr ging Holger Hoffmann an den Start. Seine Technik zeigte, dass er Leichtathlet ist, seine Disziplin: Hammerwerfen. Und mit stolzen 13 Metern übernahm er gleich auch die Führung. „Eigentlich wollte ich nur einen Schlafsack kaufen“, begründete er seine Anwesenheit in Lisdorf. Sein Rekord hielt aber nicht lange an. Eine halbe Stunde später tauchte der Rekordjäger schlechthin auf: Wolfgang Klein aus Heusweiler, jahrelang Diskuswerfer mit Saar-Rekorden.

Vor fünf Jahren kam er zufällig am Knut-Tag vorbei, fand die Idee des Baumwurfs gut und lieferte Rekorde. Dieses Mal: 14,50 Meter. Als größter Konkurrent trat sein Sohn Michael an. Und der schaffte die gleiche Weite wie der Vater. Also teilten die Beiden sich den Titel des Baumwurf- Meisters.

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