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Fotos: Über 13.000 beim Dillinger Firmenlauf


Von SZ-Mitarbeiterin Jenny Kallenbrunnen

Dillingen. Gewitter war gemeldet. Regen. Den ganzen Tag. Am Abend Wolkenbrüche, sogar Hagel. Niederschlagswahrscheinlichkeit: 93 Prozent. „Wir haben schon überlegt, ob wir den Firmenlauf überhaupt stattfinden lassen können“, sagte Klaus Ney, Leiter der Polizei Dillingen. Die Wettervorhersage hatte den Polizeibeamten Kopfzerbrechen bereitet, aber alles ist gut gegangen: „Rundherum hat’s geregnet, aber in Dillingen nicht.“
So konnten die Teilnehmer des 7. Firmenlaufs gestern Abend doch noch trocken und sicher an den Start gehen. Industriemechaniker, Verkäufer, Erzieher, Polizeibeamte, Bankkaufmänner – insgesamt über 13.400 Läufer und 812 verschiedene Firmenlogos rannten ab 18 Uhr fünf Kilometer durch die Innenstadt, im Laufdress oder im witzigen Kostüm, vorbei an jubelnden Zuschauern und vier Bühnen mit lauten Bands.

„Es geht um das Gemeinschaftsgefühl“, sagte Holger Bethge, der für Agesa Rehatechnik Saarbrücken gelaufen war. Aber es ging außerdem um Geschwindigkeit. Sieger bei den Frauen war die Polizei Saarland, die auch bei den Männern Erste wurden. Das schnellste Mixed-Team hatte die Reha Fit Schaumberg; die Firma darf sich nun außerdem die schnellste Arztpraxis nennen. Die Kita GmbH zeigte als Besatzung der Arche Noah verkleidet: Wir sitzen alle in einem Boot. Das hatten sie auch mit dabei, die Zebras, Löwen, Giraffen, Elefanten und Schildkröten. Noah lief seiner Arche davon; er und seine flinken Tiere erreichten beim Wettbewerb des besten Kostüms den zweiten Platz hinter den Mitarbeitern der Ganztagsschule Nalbach, die als Super Marios in selbstgebastelten Karts durch Dillingen flitzten.
Latzhose und Zipfelmütze

Die Dillinger Hütte ging mit 553 Läufern an den Start, sieben von ihnen in Latzhose und Zipfelmütze. „Wir sind die sieben Stahlzwerge“, sagt Andreas Heis. Sogar ein Schneewittchen haben sie dabei, die Puppe ist in einer Schubkarre auf Äpfel gebettet. „Wir hatten zuerst ein echtes Schneewittchen, aber die ist kurzfristig abgesprungen.“ Das halten die Stahlzwerge jedoch keineswegs für ein schlechtes Omen. Die Robert Bosch GmbH hatte mit 1027 Teilnehmern das größte Team und mit 108 auch die meisten Auszubildenden am Start.

73 Polizeibeamte waren während des Laufs im Einsatz, auch die 110 Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) sorgten mit dafür, dass es keine Probleme gegeben hat. „Die Veranstaltung ist vollkommen problemlos abgelaufen“, sagte Klaus Ney. Das Deutsche Rote Kreuz behandelte 29 Läufer, „nichts Größeres, einige sind umgeknickt, vier mussten wir ins Krankenhaus schicken“, sagte Ludwig Mock, Einheitsführer des DRK.
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