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Fotos vom DFB-Pokal: FCS gegen Erzgebirge Aue

Saarbrücken. Für den 1. FC Saarbrücken ist der Traum vom DFB-Pokal nach der ersten Runde leider ausgeträumt. Der Fußball-Drittligist aus dem Saarland unterlag am Freitagabend dem Zweitligisten Erzgebirge Aue nach Verlängerung mit 1:3 (0:1, 1:1). Jan Hochscheidt und Mike Könnecke rettete den Gästen gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden FCS das schmeichelhafte Weiterkommen. Unter den 7136 Zuschauern waren einige, die schon länger nicht mehr im Ludwigspark zu Gast waren. „Der FCS muss so lange wie möglich das Unentschieden halten, dann hat er eine Chance“, sagte der frühere FCS-Verteidiger Bernd Eichmann vor der Partie. Bis zur 35. Minute hielten sich die Saarbrücker an „Eiches“ Vorgabe.

Dann ging Marc Lerandy im Strafraum etwas zu ungestüm in den Zweikampf mit Jan Hochscheidt. Zuerst zupfte Lerandy oben am Trikot, dann traf er unten. Hochscheidt fiel, Schiedsrichter Frank Willenborg (Osnabrück) zögerte und zeigte dann aber doch auf den Punkt. Der Ball könnte aber bereits zuvor die Außenlinie überschritten haben. Aues Thomas Paulus störte das nicht, er verwandelte eiskalt zur Gästeführung.

FCS-Trainer Jürgen Luginger vertraute der gleichen Startformation wie beim 1:1 im Liga-Auftakt gegen den Chemnitzer FC. Die spielte gefällig, hatte durch Markus Fuchs nach acht Minuten auch die erste echte Torchance. Doch der „Fuchser“ scheiterte aus spitzem Winkel an Aues Schlussmann Martin Männel. Danach übernahmen die Gäste das Kommando. Hochscheidt (12., 15.) und Mike Künneke (22.) scheiterten am glänzend reagierenden FCS-Schlussmann Enver Marina.

Saarbrücken verlegte sich auf Konter, war in der ein oder anderen Situation aber zu unentschlossen. „Wir wollten den Ball bis ins Tor tragen“, sagte FCS-Co-Trainer Andreas Fellhauer zur Pause, „hinten haben wir nicht schlecht gestanden. Es ist noch alles drin.“

Nach dem Wechsel zogen sich die Gäste zurück, der FCS war optisch überlegen – doch zunächst weiterhin vor dem Tor ungefährlich. Nach einer Stunde brachte Luginger dann Johannes Wurtz und Marcel Ziemer für Fuchs und Ufuk Özbek. Eine Maßnahme, die sich auszahlte. Nach Ecke von Sven Sökler wuchtete Ziemer den Kopfball aufs Tor, im Getümmel schob Lerandy den Ball mit der linken Hand über die Linie – doch der Schiedsrichter gab den Treffer zum 1:1 (78.).

Es ging in die Verlängerung. Dort köpfte Lerandy nach einer Ecke von Sven Sökler an die Latte (99.), praktisch im Gegenzug fiel das 2:1 für die Veilchen. Hochscheidt zog von der Strafraumgrenze ab, und sein nicht einmal sonderlich fester Schuss erwischte Marina auf dem falschen Fuß. Der FCS warf nun alles nach vorne. Gegen eine entblößte FCS-Abwehr traf Mike Könnecke zum 3:1-Endstand. Aber die FCSFans feierten ihr aufopferungsvoll kämpfendes Team trotzdem mit Sprechchören.

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