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Fotos vom Stadtfest in Neunkirchen

Neunkirchen. Zwar gab es am Freitag hier und da noch ein paar Regentropfen, die befürchteten Schauer blieben aber aus. Entsprechend zufrieden waren die gut 140 Standbetreiber mit dem Besucherandrang auf dem 34. Neunkircher Stadtfest. „Es ist der Kracher“, freute sich beispielsweise Nadine Jennewein, die zusammen mit Andreas Lauermann zum ersten Mal auf dem Stadtfest war, um ihre Big Twister zu verkaufen. Die Kartoffelspiralen am Spieß, den die beiden im letzten Jahr in Polen entdeckt haben, sei ein Hingucker, der besonders beim jungen Publikum ankomme, berichtete Jennewein. Leckermäuler freuten sich zudem etwa auf Pizza und Lyonerpfanne, Mini-Donuts und Crepes oder auf die ungarischen Baumstriezel, die am Rande des Stummplatzes verkauft wurden.


Für die durstigen Besucher gab es wieder eine große Auswahl an Getränken – für viele mit ein Grund, das Stadtfest zu besuchen. So berichtete Christina aus Ottweiler: „Ich bin mit meinen Freundinnen gekommen, um super leckere Cocktails zu schlürfen.“ Ihre Freundin Myriam legte indes Wert darauf, dass es doch nicht nur ums Trinken gehe. Gerne würde sie auch Riesenrad fahren, allerdings wünschte sie sich, dass die Attraktion zentraler stehe, um bei einer Fahrt auch einen tollen Blick über das Fest gewinnen zu können.  „Mein absolutes Highlight ist aber eh das Feuerwerk“, ergänzte sie.




Das sahen am Freitag offensichtlich viele so, denn gegen 23 Uhr reckten Tausende die Köpfe nach oben, um mit „Ohhs“ und „Ahhs“ das zehnminütige Pyrospektakel im Neunkircher Himmel zu bewundern. Danach lichtete sich die Menge aber relativ schnell. Peter Bierbrauer, Geschäftsführer der Neunkircher Kulturgesellschaft, hatte dafür eine einfache Erklärung: „Leider wurde es gegen Freitagabend richtig kalt. Da sind viele früher nach Hause gegangen“. Das gehe ganz gegen den Trend, den Bierbrauer in den letzten Jahren beobachtet hat: „Der richtige Stadtfestbetrieb setzt von Jahr zu Jahr später ein“, sagt er. Bewahrheiten sollte sich diese Feststellung am Samstag, als die Temperaturen bereits etwas höher waren. Fand man gegen 18 Uhr noch recht einfach einen Parkplatz, so ging drei Stunden später nichts mehr.
Wer dem Trubel entgehen wollte, konnte in der Christuskirche am Unteren Markt Zuflucht finden, wo die Gemeinde einen Raum der Stille eingerichtet hatte. Daneben gab es im Foyer der Kirche unter anderem Sekt und Kuchen zu kaufen und Malereien zu bewundern. Zudem stellte Inge Werner Quilts vor, die sie mit ihrer Gemeindegruppe angefertigt hatte.

Draußen ging indes das bunte Treiben weiter. Mittendrin: Tobias Kipp. Der Pyrograf machte kostenlos Portraits der Besucher, indem er brennende Wunderkerzen auf Papier hielt und die Konturen einbrannte. Am Ende der drei Festtage wird auch für ihn etwas ganz Besonderes herausspringen, denn durch Blaupausen entsteht aus all den Gesichtern das Durchschnittsgesicht aller Portraitierten. So wird auch ihm eine Erinnerung an ein gelungenes Neunkircher Stadtfest bleiben, das Kirmes, Flohmarkt und Musikfestival in einem war.
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