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Frau (46) rast bei Hirstein in Laster: Trümmerfeld

Von SZ-Redakteur Matthias Zimmermann

Hirstein. Gestern, 5.38.Uhr, in Hirstein, Ortsdurchfahrt B.41: Eine Frau ist mit ihrem weißen Citroën-Transporter in Richtung St..Wendel unterwegs. Auf einmal gerät ihr Wagen in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn. Fatal: Zur gleichen Zeit kommt der Nambornerin ein Laster der Deutschen Post entgegen. Dessen Saarbrücker Fahrer reißt noch laut Namborns Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer das Lenkrad herum, will somit ausweichen. Doch zu spät: Der Lkw des 56-Jährigen rammt den Citroën-Jumper frontal auf der Fahrerseite, die dabei völlig zerfetzt wird.
Der Postlaster rollt weiter, erwischt einen geparkten Peugeot.206, schiebt ihn vor sich her. Dann durchbricht er eine Mauer und bleibt erst mehrere Meter weiter im Vorgarten stehen. An dem gelben Postwagen hängen große Blechteile des von ihm erfassten Transporters.

Ein 46-jähriger Nohfelder, in einem Audi.A.4 unterwegs, rast ins Heck des Postwagens, das auf die Straße ragt.
Die Citroën-Fahrerin ist in dem Wrack eingeklemmt. 45.Minuten dauert es, bis Feuerwehrleute die 46-Jährige herausbekommen. Ein Krankenwagen bringt sie schwer verletzt ins St..Wendeler Marienkrankenhaus. Unterdessen werden der Postfahrer und der Mann aus dem Audi nach Birkenfeld in die Klinik gebracht. Beide sind nach Feuerwehrangaben nur leicht verletzt.

Bis Mittag bleibt die B.41 gesperrt, berichtet Andreas Riemenschneider, Vize-Chef der Türkismühler Polizei. Und Feuerwehrsprecher Schäfer ergänzt: „Den Rettungskräften bot sich ein Trümmerfeld an Fahrzeugteilen auf einer Länge von etwa 100.Metern.“ Mehrere Stunden muss die Unglücksstelle geräumt werden. Die Post schickt derweil zwei Ersatztransporter, um die geladenen Pakete aus dem Unfallwagen wegzubringen. Einige der 20.Feuerwehrleute aus Hirstein und Namborn helfen dabei.

Vier Abschleppdienste transportieren die in den Unfall verwickelten Wagen ab, die nach Polizeiangaben nur noch Schrott wert sind.

Indes untersuchen Ermittler noch die Ursache für den verheerenden Unfall. Bislang sei der Grund, warum die Nambornerin auf die falsche Spur geriet, noch völlig unklar.
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