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Frauen in Deutschland bekommen mehr Kinder - Saarland ist Schlusslicht

Die Frauen in Deutschland bekommen so viele Kinder wie seit 33 Jahren nicht mehr. 2015 stieg die durchschnittliche Kinderzahl auf 1,50 je Frau, wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte. Das sei der bislang höchste Wert im wiedervereinigten Deutschland, hieß es.

Im Vergleich zu 2014 wurden bundesweit 27 Babys pro 1000 Frauen mehr geboren, die Geburtenziffer lag damit bei 1,47. In 13 Bundesländern nahm dieser Wert zu. Lediglich in Brandenburg und Niedersachsen ging er geringfügig zurück, in Berlin blieb die Ziffer unverändert. Das Saarland verzeichnete im vorigen Jahr einen Zuwachs von – statistisch – 1,35 auf 1,38 Kinder pro Frau. Damit ist die Geburtenrate bundesweit die niedrigste.

Zurückzuführen ist der Zuwachs bundesweit vor allem auf die Steigerung bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Während die Geburtenziffer bei ihnen deutlich von 1,86 auf 1,95 Kinder stieg, nahm sie bei deutschen Frauen nur geringfügig zu: von 1,42 auf 1,43 Kinder. Das durchschnittliche Alter der Mütter bei Geburt des Kindes lag im vorigen Jahr mit 31 Jahren rund einen Monat höher als 2014.

Familienministerin Manuela Schwesig ( SPD ) erklärte, der Zuwachs sei ein Ansporn, noch mehr für Familien und Kinder zu tun. Entscheidend sei dabei, die Tagesbetreuung auch für Schulkinder weiter zu verbessern. > , Interview, Meinung

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