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Freibadsaison fiel in diesem Sommer ins Wasser

Die Freibadsaison fiel in diesem Sommer ins Wasser.

Die Freibadsaison fiel in diesem Sommer ins Wasser.

Saarbrücken/Kleinblittersdorf. Im April und im Mai war die Welt für Rainer Hück noch in Ordnung. Die Freibadsaison lief gut an. Es war außergewöhnlich warm und mit der Sonne strahlte auch der Prokurist der Saarbrücker Bäderbetriebsgesellschaft. „Es hat wirklich gut angefangen“, erinnerte sich Hück am Freitag an den sonnigen Frühling. Doch dann verdarb der Sommer, der eigentlich keiner war, erst den Badegästen, dann den Bädermanagern die Stimmung. Es gab im Juli und im August Tage, da waren zum Beispiel im großen Totobad mal nur 26 Leute, mal nur 34, mal nur 43.

Von 214 176 auf 184 940 sank die Besucherzahl der vier Saarbrücker Bäder. Und das, obwohl im vergangenen Jahr das Freibad in Fechingen wegen Renovierung geschlossen war und die Badegäste nur in Dudweiler, in Altenkessel und im Totobad schwimmen konnten.

Alleine im Totobad hat sich die Zahl halbiert. Dort wurden im vergangenen Jahr 124 566 Besucher gezählt, dieses Jahr waren es nur 61 416. Die Freibadsaison im Altenkesseler Alsbachbad nutzten dieses Jahr 29 197 Badegäste, im vergangenen Jahr waren es 33 574. In Dudweiler gingen 35 332 Menschen baden, 2010 waren es 56 036. Im Fechinger Bad wurden 58 995 Eintrittskarten verkauft.



Hück hofft, dass an diesem Wochenende, dem letzten der Freibadsaison, noch ein paar Hundert Besucher dazukommen – und damit noch etwas Geld in die Kasse. Denn auch wenn weniger Badegäste kommen, die Bäder kosten Geld. Nur bei den Aushilfen könne etwas gespart werden. Wenn nur wenige Badegäste kommen, dann müsse eben auch schon mal der Bademeister an die Kasse. „Wenn keine Leute da sind, müssen wir auch nicht so oft reinigen, und die Wiese wird dann auch nicht so oft gemäht“, sagt Hück.

Die Stadt müsse die Mindereinnahmen nicht aus Steuermitteln ausgleichen, betont Hück. Das werde von einer zur nächsten Saison innerhalb des Bäderbetriebsgesellschafts-Etats ausgeglichen.

So ist das auch in Kleinblittersdorf. Man könne ja nie voraussehen, wie ein Sommer wird, heißt es dort im Rathaus. Eine Saison sei schlecht, die nächste dafür umso besser. Dieses Jahr sind bisher nur 17 443 Besucher ins Freibad gekommen. So wenige waren es zuletzt 2008. In den Jahren dazwischen sei die Zahl der Badegäste aber bis auf gut 38 000 angestiegen. Das gleiche sich aus. Wobei Kleinblittersdorf noch etwa zwei Wochen Zeit hat, die Besucherzahl in die Höhe zu treiben. Es steht zwar nicht genau fest, wann das Freibad schließt, aber bis Mitte des Monats sei voraussichtlich noch geöffnet.
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