A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis AS Saarlouis-Mitte Baustelle, Ausfahrt gesperrt bis 22.12.2017 16:00 Uhr (13.11.2017, 11:43)

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Friedliche Fans beim Spiel 1. FC gegen Trier

Saarbrücken. Die Polizei hatte die Begegnung als „Rotspiel“ eingestuft. So nennt sie Begegnungen, bei denen aufgrund besonderer Rivalität zwischen den Fans mit Ausschreitungen zu rechnen ist. Trotzdem blieb am Freitag alles ruhig. Darüber freute sich nicht nur Saarbrückens Polizeichef Peter Becker. Er kann sich an üble Szenen aus der vorvergangenen Saison erinnern, als am Ludwigsberg Flaschen flogen, Barrikaden aus Straßensperren errichtet wurden und allein durch Tränengas- und Polizeihunde mehrere Fans verletzt wurden. Damals wurden viele Randalierer durch Videoaufzeichnungen ermittelt und vor Gericht zur Rechenschaft gezogen.

„Diese Entwicklung ist beendet“, freute sich Becker am Freitag: „Die fußballbegeisterten Fans haben sich in Saarbrücken durchgesetzt, und wir verzeichnen bei weitem nicht mehr die Aggressivität von vor zwei Jahren.“ Trotzdem hatte die Polizei am Freitag sichtbar über 200 Beamte im Einsatz. Eine Wagenburg aus Polizeifahrzeugen trennte die Trierer Fans beim Verlassen des Stadions von den Saarbrücker Rivalen. Und für den Abmarsch der Trierer zum Bahnhof wurden Straßen und die Saarbahnlinie gesperrt. Doch nach einer knappen Stunde war der Spuk vorbei. „Wir hatten zwei Beleidigungen und ein beschädigtes Auto nach einem Flaschenwurf“, resümierte Becker: „Das neue Fanprojekt hat seine Ziele erreicht. Wir hatten schon in der letzten Saison einen Rückgang der Straftaten im Fanbereich um die Hälfte.

Der Trend setzt sich fort.“ Auch DRK-Einsatzleiter Markus Litz war sehr zufrieden. Seine Helfer hatten am Freitag keinen einzigen Einsatz. bub 
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