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Füchsin mit sechs Jungtieren erschossen: Polizei ermittelt

Symbolfoto.

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Warum tut jemand so etwas? Das ist die erste Frage, die sich die Facebook-Community stellt, wenn sie im Internet die Fotos verendeter Füchse betrachtet. Die Bilder machen seit einigen Tagen im weltweiten Netz die Runde. Der dazugehörige Begleittext weist darauf hin, dass sie an der Autobahn A 8 zwischen Merchweiler und Bildstock, etwa 250 Meter vor der Abfahrt Maybach/Bildstock, entdeckt worden sind. Nach ausführlicher Recherche der SZ stellt sich letztlich folgender Sachverhalt dar: Laut Thomas Schmidt, Leiter der Polizei-Inspektion Illingen, handelt es sich um ein Muttertier und sechs Jungfüchse im Alter von etwa drei bis sechs Monaten, die schon vor einigen Tagen ihr Leben ließen. Alle Vierbeiner seien erschossen worden. Obwohl momentan Schonzeit ist, wie auch der Umweltbeauftragte der Stadt Friedrichsthal, Patrick Weydmann, bestätigt. Die Jagd auf Füchse ist nur vom 1. Juli bis 28. Februar erlaubt. Es sei hinzugefügt, dass es im Saarland keine tollwütigen Füchse mehr gibt. Die Krankheit ist seit geraumer Zeit hier ausgerottet.

Polizei-Chef Schmidt erklärt auf Anfrage, dass gegen den bisher unbekannten Täter ermittelt wird – aus jagd- und tierschutzrechtlichen Gründen.

Gefunden wurden die toten Vierbeiner auf einem Gelände des Landesbetriebes für Straßenbau (LfS). Dessen Sprecher, Klaus Kosok erklärte gegenüber der SZ, dass man mittlerweile die Kadaver habe beseitigen lassen. Allerdings sei der Fundort an einer Böschung nicht auch der Tatort. Von einem angrenzenden Privatwald aus habe man die Tiere über einen Zaun geworfen.

Die Empörung im sozialen Netzwerk Facebook ist groß. Einige User haben ihrerseits einiges unternommen, um den Vorfall zu ergründen. Die Polizei will die Ermittlungen vorantreiben, um dem Schützen auf die Spur zu kommen.
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