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Für Unternehmen steigt die Relevanz des Neuromarketings

Seit den vergangenen Jahren wird dem sogenannten Neuromarketing jedoch eine höhere Gewichtung zukommen gelassen. Hierbei wurde durch diverse Tests das Kaufverhalten von Probanden untersucht. Wie die Vorsilbe "neuro" bereits verrät, geht es hier um die Beeinflussung der Kunden über ihre Sinnes- und Gefühlswahrnehmung.

Kunden durch Neuromarketing gezielt gewinnen

Das Neuromarketing wird für Unternehmen zunehmend interessanter. Schon jetzt gibt es eine ganze Reihe von neuen Veröffentlichungen. Beispielsweise bietet das Fachbuch "Neuromarketing", vom Haufe Verlag, einen umfassenden Einblick in die Materie. Aber worum drehte s sich genau? Ein Teil des Neuromarketings stellt die Einflussnahme durch Gerüche dar. Tests ergaben, dass beispielsweise der Geruch nach frischem Brot in einem Supermarkt den Geruchssinn stimuliert und so Kunden zum Kauf animiert. Auch Musik trägt nicht nur zur guten Laune der Kunden bei, sondern vermittelt ebenfalls ein gutes Gefühl, welches zum Kauf anregen soll. Bedeutungsvoll sind auch Design und Wortwahl von beispielsweise Preisschildern. Farben können dabei eine große Rolle spielen. Mit einem roten Preisschild versehen, wird dem Kunden ein Sonderangebot suggeriert und die Kauflaune kann sich steigern. Rot als Achtungssymbol für beispielsweise ein vermeintlich begrenztes Angebot an Produkten. Die Kaufentscheidung wird in dem Fall nicht von der Vernunft, sondern eher von den Gefühlen gelenkt. Daher gilt im Neuromarketing die einfache Regel: " Ein Produkt muss Emotionen wecken, um sich zu verkaufen." Große Unternehmen geben im Zuge von Werbekampagnen viel Geld für die Erforschung des Neuromarketings aus. In Studien wurden mittels verschiedener neurologischer Untersuchungen wie zum Beispiel EEG, MRT herausgefunden, welche Gehirnareale beim Neuromarketing besonders stimuliert werden und wie das Gehirn auf bestimmte Reize anspricht.

Eine schon recht alte Strategie ist die, ein Produkt in der Werbung ganz gezielt mit einem Gefühl oder Image zu verbinden. So gab es in den 70er Jahren beispielsweise eine Zigarettenwerbung, in welcher ein Cowboy gezeigt wurde. Der Raucher sollte mit der speziellen Zigarettenmarke das Gefühl und die Freiheit des Wilden Westens verbinden. Und auch heute funktioniert diese Art von Beeinflussung noch immer. Mit einer bestimmten Marke, verbinden viele Menschen gleich ein ganz bestimmtes Bild.

Neuromarketing als Gefahr?

Jedoch werden auch Bedenken geäußert, hinsichtlich dieser Form der Marketingstrategie. Die Befürchtung, dass der Mensch lediglich zur Marionette werden kann, wird in der Kritik zum Neuromarketing häufig formuliert. Denn letztendlich geht es beim Neuromarketing nur um eines, um die bewusste und gewollte Manipulation von Menschen und potentiellen Kunden zur langfristigen Gewinnmaximierung.
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