A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis AS Saarlouis-Mitte Baustelle, Ausfahrt gesperrt bis 22.12.2017 16:00 Uhr (13.11.2017, 11:43)

A620

Priorität: Dringend

2°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
2°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Für den FC Homburg geht's Samstag um alles

Homburg. Für den FC Homburg26.05.2011 04:00 ist es die Woche der Wahrheit. Von vielen schon abgeschrieben, hat sich der abstiegsgefährdete Fußball-Regionalligist durch den 3:1-Sieg beim FSV Mainz 05 die Chance erarbeitet, im allerletzten Spiel der Saison am Samstag um 14 Uhr zuhause gegen die Sportfreunde Lotte doch noch den Klassenverbleib zu schaffen.

Mit 30 Punkten stehen die Saarländer auf dem 16. Tabellenplatz, der am Ende die Degradierung in die Oberliga bedeuten würde. Das punktgleiche Bayer Leverkusen II, nur ein Törchen besser als der FCH, versucht beim zeitgleichen Heimspiel gegen Schalke II, seinen 15. Platz, und damit das rettende Ufer vor dem Abstiegssumpf, zu verteidigen.

Guter Kontakt zu Senesie

„Wir wissen um die Lage, in der sich der FC Homburg befindet“, sagt Sebastian Reinert und fügt hinzu: „Die haben sich mit dem Sieg in Mainz im Kampf um den Klassenverbleib zurückgemeldet.“ Für den offensiven Mittelfeldmann der SF Lotte ist es ein besonderes Spiel. Der aus dem saarländischen Gronig stammende frühere Profi des 1. FC Kaiserslautern, damals vertragslos, hatte sich im Herbst vergangenen Jahres bei den Grün-Weißen einige Wochen fitgehalten, bevor ihn der jetzt kommende Gegner des FCH im Dezember 2010 nach Westfalen lockte. „Schade, dass wir ausgerechnet jetzt gegen Homburg spielen, weil ich die Jungs in der kurzen Zeit gut kennengelernt habe“, bedauert der 24-Jährige, dass die Ausgangslage der Saarländer kaum ein ausgelassenes Wiedersehen mit den Kumpels von damals zulassen wird.

Vor allem mit einem Homburger hat Reinert seither eine enge Verbindung. „Ich habe noch diese Woche mit Sahr Senesie telefoniert. Wir sind eigentlich ständig in Kontakt“, erzählt der ehemalige Gastspieler des FCH von seiner freundschaftlichen Bande zum grün-weißen Stürmer, der allerdings aufgrund seiner Suspendierung wie schon in den vergangenen Wochen auch beim Saisonfinale am Samstag nicht zum Homburger Aufgebot gehören wird. Mit Manuel Rasp, der wegen eines Muskelbündelrisses auch nicht spielen kann, versteht sich Reinert ebenfalls sehr gut.

Marschrichtung des FCH vorgezeichnet

Ein schlechtes Gewissen, den FCH womöglich in die Oberliga schießen zu müssen, plagt ihn deshalb aber nicht. „Dafür sind wir wohl alle Fußballer genug, dass jeder das Beste für sein Team gibt“, gibt sich Reinert, dessen Vertrag in Lotte nach der Saison endet („Die Gespräche laufen – auch mit anderen Vereinen“) ganz professionell. Da der ehemalige FCK’ler mit einem Sieg von Leverkusen II gegen Schalke II rechnet, ist für Reinert die Marschrichtung des FCH vorgezeichnet. „Rein neutral betrachtet, muss der FC Homburg gegen uns gewinnen. Das wird eine sehr schwere Sache“, kündigt der Blondschopf an, dass sein Verein keine Geschenke zu verteilen hat.

Mehr noch: Bei einem Leverkusener Sieg muss der FC Homburg mit einem mindestens zwei Tore größeren Vorsprung als die Werkself gewinnen, da diese im Verlauf der Saison mehr Treffer als Homburg erzielt hat und dadurch bei gleichem Torverhältnis die Nase vorne hätte.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein