L365 Nonnweiler Richtung Weiskirchen Zwischen Wadrill und Steinberg Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (totes Tier) (10:44)

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Fummelnder Chef muss Strafe zahlen

Unappetitliche Ereignisse in einem saarländischen Supermarkt: Der stellvertretende Marktleiter (37) befummelt eine Mitarbeiterin (damals 18)! Deshalb hatte ihn das Amtsgericht Saarlouis zu einem Jahr und acht Monaten Haft verurteilt. Doch das ließ der Fummler nicht auf sich sitzen und ging in Revision. Das Saarbrücker Landgericht verhandelte erneut - und gab wieder dem Opfer Recht. Strafe: ein Jahr und vier Monate auf Bewährung. Wegen der langen Verfahrensdauer gelten drei Monate der Strafe als vollstreckt. Er trägt außerdem die Verfahrenskosten und zahlt dem Opfer 17.000 Euro.

Das ist die Entschädigung für Erlebnisse, unter denen die Frau bis heute leidet. Im Januar 2004 arbeitete sie in dem Geschäft als Aushilfe. Das Verhältnis zwischen ihr und dem Angeklagten war anfänglich sehr gut. Später erhielt sie anstößige SMS. Sie machte ihrem Verehrer deshalb deutlich, dass sie kein Interesse an ihm hat. Am 29. Januar, beide waren allein im Büro, fing der Mann trotzdem an, sein Opfer zu befummeln. Zwei Tage später gab es einen zweiten Übergriff.

Der Angeklagte bestritt die Taten entschieden. Mehrfach wies er vor Gericht auf seine christliche Gesinnung hin. Doch die nutzte ihm vor den Richtern nichts.

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