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Fußball-Drittligist Saarbrücken spielt in Bielefeld

Saarbrücken. 4, 5, 0 zu 0, 5, 4. Nein, das sind keine Lottozahlen. Es ist auch keine Kombination für einen Safe. Es ist der unterschiedliche Saisonstart der Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken und Arminia Bielefeld. Während der FCS mit vier Siegen und fünf Unentschieden als ungeschlagener Tabellenzweiter nach Ostwestfalen reist, wartet der Zweitliga-Absteiger vor der Begegnung an diesem Samstag um 14 Uhr nach fünf Unentschieden und vier Niederlagen als Vorletzter noch immer auf den ersten Sieg.

„Bielefeld hat sehr gute Einzelspieler, nur als Mannschaft haben sie es noch nicht zusammenbekommen“, sagt FCS-Trainer Jürgen Luginger und warnt: „Die Arminia war schon einige Male dicht dran am ersten ,Dreier’.“ Ein Blick auf die Statistik zeigt einen Grund, warum Bielefeld bislang nicht gewonnen hat: Sieben der 14 Gegentore hat die Mannschaft von Trainer Markus von Ahlen zwischen der 60. Minute und dem Abpfiff kassiert. Zum Vergleich: Der FCS hat da eine blütenweiße Weste. Würden Fußball-Spiele nur 45 Minuten dauern, hätte die Arminia elf statt fünf Zähler auf dem Konto, der FCS so oder so 17. „Naja, das zeigt, dass die Bielefelder hinten raus etwas abfallen. Aber man sollte das nicht überwerten“, sagt FCS-Stürmer Marcel Ziemer. Mittelfeldmann Sven Sökler lehnt Zahlenspiele ganz ab: „Jedes Spiel ist doch anders.“

Mag sein, dennoch zeigt der Trend, dass die FCS-Defensive in der ersten Viertelstunde (zwei Gegentore), vor allem aber kurz vor und nach der Pause anfällig ist. Fünf Mal klingelte es zwischen der 30. und 60. Minute im Kasten von Enver Marina. „Der ein oder andere Gegentreffer war zu viel“, gibt der Torhüter zu.

Vor dem Auftritt auf der Bielefelder Alm wackelt der Saarbrücker Defensiv-Verbund. Martin Forkel hat nach einem Foul von Marcus Steegmann am Dienstag beim 4:0 gegen Aufsteiger SV Darmstadt 98 einen dicken Knöchel. Tim Kruse laboriert an einer Oberschenkelzerrung. Die Zweikampfstatistik der beiden war in den vergangenen Wochen ebenso positiv wie die Torausbeute von Johannes Wurtz. In 256 Drittliga-Minuten erzielte der Nachwuchsmann drei Treffer. „Natürlich hat er auch in Bielefeld Chancen, von Beginn an zu spielen. Aber wir wollen Johannes behutsam aufbauen, sind froh, dass wir so einen guten jungen Spieler haben“, sagt Luginger, dessen Drittliga-Bilanz beim FCS nicht weniger erfolgreich ist: 21 Siege, 13 Unentschieden und 13 Niederlagen.

„In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stand etwas vom Geheimfavoriten Saarbrücken“, sagt FCS-Präsident Paul Borgard, zumindest leicht angesteckt von der wachsenden Euphorie rund um den Verein, „vielleicht gelingt es uns ja, unseren Traum schon früher zu erfüllen, als wir alle dachten“. Und auch diese These stützen Zahlen: Braunschweig lag nach dem neunten Spieltag der vergangenen Saison auch auf Platz zwei. Und wo die Eintracht nun spielt, ist bekannt. 
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