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Fußball: FCS tritt heute gegen Wiesbaden an

Der FCS hofft auf die Sensation.

Der FCS hofft auf die Sensation.

Die Serie hält, auch wenn es eine schwarze ist. Vor dem letzten Spiel des Jahres beim SV Wehen Wiesbaden an diesem Samstag um 14 Uhr meldet Fußball- Drittligist 1. FC Saarbrücken zwei weitere Verletzte. Kim Falkenberg muss aufgrund einer Sprunggelenksverletzung passen, die ihm seit dem Spiel in Duisburg bereits zu schaffen macht. „Es ist schlimmer als gedacht“, erklärte Trainer Milan Sasic am Freitag, ohne eine genaue Diagnose zu nennen: „Es könnte sein, dass eine längere Pause droht.“ Auch Mittelfeldspieler Julien Humbert wird beim letzten Auftritt in 2013 nicht helfen können, Punkte einzufahren. „Julien hat schwere Probleme am Rücken und der Hüfte“, sagte Sasic: „Jetzt hat ein Muskel reagiert.“ Dass die Verletzungsmisere nur Pech ist, will der Kroate aber nicht einfach so hinnehmen.

„Es gibt für alles Erklärungen. Es können die verschiedensten Dinge Ursache für Verletzungen sein. Zahnprobleme. Erkältungen. Früher dachte man oft, die Trainer würden falsch dosieren“, sagte der Übungsleiter: „Die häufigste Ursache sind Probleme bei der Statik im Becken- und Rückenbereich.“ Auch eine andere schwarze Serie des FCS hat bislang Bestand: In Wiesbaden konnten die Saarländer in sechs Spielen nur einen einzigen Zähler ergattern. Das Hinspiel gewann der selbst ernannte Titelanwärter aus der hessischen Landeshauptstadt mit 2:1. Der Ex- Saarbrücker Marcus Mann und der überragende José Vunguidica trafen am 20. Juli für Wehen, dem diesmal verletzt fehlenden Thomas Rathgeber gelang nur Ergebniskosmetik.

„Die haben uns damals gezeigt, wie man in der 3. Liga spielen muss“, erinnert sich FCS-Torwart Timo Ochs: „Sie waren aggressiv, haben uns hart attackiert.“ Dass die personellen Probleme gute Leistungen nicht verhindern, hat der FCS zuletzt beim 1:0- Erfolg in Erfurt gezeigt. „Vielleicht kitzelt es bei jedem noch ein paar Prozent mehr heraus, wenn wir mit dem letzten Aufgebot da hinfahren“, hofft Kapitän Ochs: „Aber bis auf das Spiel gegen Kiel (1:2, Anm. der Red.) kann man der Mannschaft nicht den Vorwurf machen, sie hätte nicht alles gegeben. Darum war für mich diese Leistung schwer zu verstehen.“

Aber sie wurde aufgearbeitet. „Wir hatten ein tolles Gespräch“, berichtet Sasic: „Es hat mir riesig gefallen, wie ehrlich die Mannschaft das Spiel gegen Kiel analysiert hat.“ Und vielleicht helfen die daraus gezogenen Lehren ja auch, dass eine andere Serie hält: Unter Milan Sasic hat der FCS von Auswärtsspielen in der Liga immer mindestens einen Punkt mitgebracht. „Darüber möchte ich nicht sprechen, sonst ändert sich daran vielleicht was“, sagt Sasic und beschränkt sich auf das Wesentliche: „Es ist die letzte Chance, in diesem Jahr zu punkten. So muss man das Spiel angehen. Ungeachtet der Umstände.“ Etwa 800 FCS-Fans werden das Team begleiten, ihnen verspricht Timo Ochs: „Es wird eine schwere Aufgabe, aber wir wollen die Hinserie positiv zu Ende bringen.“
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