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Fußball- Oberliga: Ein toller Tag für den FC Homburg

Homburg. Es war ein toller Tag für die 2250 Zuschauer, die sich am Pfingstsamstag im Homburger Waldstadion eingefunden hatten, um den Abschied aus der Oberliga zu feiern. Dass der bereits zuvor als Meister und Aufsteiger feststehende FC Homburg dabei auch sein letztes Saisonspiel gegen die TuS Mechtersheim mit 1:0 gewann, geriet angesichts der vielen Ehrungen an diesem Tag fast schon zur Randnotiz. Ugur Dündar erzielte mit einer schönen Einzelaktion in der 42. Minute das Siegtor.

Nach dem Abpfiff startete dann die Party, die erst am Sonntagnachmittag mit der Ehrung der Mannschaft durch die Stadt Homburg ihren Abschluss fand. „Wenn es noch schöner wäre, würde es weh tun. Besser geht es nicht“, meinte FCHTorwart Stefan Steigerwald inmitten der jubelnden Fans auf dem Rasen. Er strahlte von einem Ohr bis zum anderen und sagte: „Das war auch eine überragende Leistung von den Fans.“ Diese hatten die Mannschaft, für die Kapitän Josué Liotté schon vor dem Spiel die Meisterehren vom Verband entgegennahm, mit zwei riesigen grün-weißen Bannern und der Aufschrift „Nie mehr Oberliga“ im Stadion empfangen. Nach dem (eher mäßigen) Spiel gab es noch einen Luftschlangenregen obendrauf, während im Hintergrund Feuerwerksraketen in den strahlend blauen Himmel schossen. Und Liotté, mit Sprayfarbe bewaffnet, färbte jedem die Haare FCH-grün, der in der Nähe war. „Das Spiel war nicht gut, aber alles andere drumherum ist heute einfach fantastisch“, freute sich André Kilian. „Einmal volltanken, so sieht’s aus heute“, schloss der Mittelfeldspieler lachend.

„Wir hatten heute noch den Ehrgeiz, die 70-Punkte-Mauer zu durchbrechen“, sagte Trainer Christian Titz, dessen Team nun 71 Punkte in der Abschlussbilanz aufweist. „Jetzt versuche ich einfach nur, unseren verdienten Lohn für die lange Saison zu genießen und mich ein bisschen fallen zu lassen“, zeigte sich Titz ganz entspannt, nachdem die Tage zuvor noch „mit Terminen übersät“ gewesen seien. Sein Auto hatte er wohlweislich erst gar nicht mitgebracht, erzählte er grinsend.

Bei Yunus Balaban, der einen Tag zuvor Vater eines kleinen Jungen geworden war, lagen Glück und Traurigkeit ganz nah beieinander. Einerseits freute er sich riesig über seinen Sohn, über den er sagt, er sei „das Beste, was ich je gemacht habe“ sowie über den Aufstieg. Es mischte sich aber auch etwas Wehmut mit hinein: „Ich wäre gerne hier geblieben, aber leider habe ich kein Angebot vorliegen. Aber so ist es halt im Leben. Manchmal trennen sich eben Wege.“

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