L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Fußball-Regionalliga: 1. FC Saarbrücken vor „geilstem Spiel der Saison“ beim FC Homburg

Symbolfoto.

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Beim 2:2 zwischen dem FC Homburg und dem 1. FC Saarbrücken im vergangenen Jahr hat Jens Meyer noch im Fanblock gestanden. „Jetzt freue ich mich darauf, diese unglaubliche Atmosphäre mal vom Spielfeld aus zu erleben“, sagt der 19-Jährige. Wenn der FCH an diesem Samstag um 14 Uhr den FCS im Waldstadion empfängt, wird Nachwuchsstürmer Meyer wohl der einzige echte Saarländer im Kader der Blau-Schwarzen sein. „Es ist das geilste Spiel der Saison, das Derby im Saarland schlechthin“, sagt Meyer: „Und es ist auch für die Fans das wichtigste Spiel des Jahres. Das ist der Mannschaft bewusst.“

Fast drei Monate fehlte der gebürtige Lebacher, der in der abgelaufenen Saison mit seinen Toren und seiner Spielweise viel zum Verbleib des FCS in der A-Junioren-Bundesliga beigetragen hat, verletzungsbedingt. „Unter Falko Götz war vieles neu für mich, aber mittlerweile bin ich voll dabei. Ich biete mich immer an, aber der Trainer entscheidet, ob er mich bringt“, sagt Meyer artig. Auf die vielen vergebenen Torchancen seiner Mitspieler in den Partien zuletzt angesprochen, ist der Stürmer ganz der Mannschaftsspieler: „Ob ich die Chancen genutzt hätte, weiß man nicht. Ich weiß selbst, wie es ist, wenn man Scheiße am Schuh hat. Keiner schießt gerne vorbei.“

Gegen Homburg zu treffen, wäre ein Traum für den Saarländer Meyer, der unter der Woche durch einen leichten Darminfekt zurückgeworfen wurde. „Jens ist ein Riesentalent, und es macht großen Spaß, mit ihm zu arbeiten. Er ist frech, schnell, beweglich und torgefährlich“, betont Götz, dämpft aber zu hohe Erwartungen: „Man sollte seine Entwicklung jetzt nicht an Einsatzzeiten festmachen. Er entwickelt sich tagtäglich weiter, wenn er sich gegen Profis behaupten muss. Er ist noch nicht soweit, dass er schon 90 Minuten spielen kann.“ Ganz so professionell präsentierten sich Meyers Kollegen in den vergangenen Wochen nicht immer. Das Wort „dumm“ wie nach dem Spiel beim Bahlinger SC (2:2) will Götz nicht mehr benutzen, klare Worte in der Analyse gab's unter der Woche dennoch. Und es wird Veränderungen in der Aufstellung geben. „Wenn wir hier und da wechseln, hat das nicht unbedingt mit der Leistung in Bahlingen zu tun“, sagt Götz; „Solomon Okoronkwo wird wieder zum Kader gehören, und Alexandre Mendy ist gesperrt. Da gibt es von Natur aus Umstellungen.“

Götz verlangt von seiner Mannschaft ein anderes Auftreten. „Wir brauchen Kerle auf dem Platz, die sich wehren. Die Mannschaft will zeigen, dass sie es besser kann“, sagt Götz und hofft auf positive Derbystimmung auf den Rängen: „Wir brauchen keine Krawall-Fans. Wir wollen ein heißes Derby, aber auch ein friedliches.“ Die Frage, was passiert, wenn der fußballverrückte Meyer das Derby zugunsten seiner Mannschaft entscheiden würde, lässt er FCS-Pressesprecher Christoph Heiser beantworten: „Dann würde er wohl nackt bis nach Saarbrücken laufen.“Wenn der FC Homburg an diesem Samstag um 14 Uhr den 1. FC Saarbrücken im Waldstadion empfängt, geht es um wesentlich mehr als nur drei Punkte. „Es ist ein Spiel, das viele Emotionen freisetzt – bei den Spielern, den Vereinen und den Fans “, sagt FCH-Trainer Jens Kiefer. Personell muss er einige Abstriche machen. Neben den langzeitverletzten Clément Halet (Kreuzbandriss) und Marc Gallego (Reha nach Zystenoperation) fehlt auch Chadli Amri mit einer Einblutung am Oberschenkel. Patrick Schmidt wird ebenfalls nicht dabei sein. Leistenprobleme, die dem Stürmer schon seit Wochen zu schaffen machen, lassen keinen Einsatz zu.
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