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Fußball-Regionalliga: 2:0-Erfolg für SV Elversberg

Homburg. Alfred Kaminski, Trainer des Fußball-Regionalligisten FC Homburg, brachte es anschließend auf den Punkt. „Das war für mich eigentlich ein typisches 0:0-Spiel. Ich glaube, dieses Spiel hatte nicht unbedingt einen Sieger verdient.“ Wirklich unverdient war der 2:0-Auswärtssieg der Spielvereinigung Elversberg im saarländischen Derby am Samstag im Homburger Waldstadion allerdings nicht, auch wenn bis zur 85. Minute alles nach einem torlosen Unentschieden aussah.

Fünf Minuten vor Schluss war es dann Marcus Fischer, der das 1:0 für die Gäste erzielte, bevor Max Englert in der letzten Minute zum 2:0-Endstand für Elversberg erhöhte. Das im Stadionmagazin vom ersten Vorsitzenden des FC Homburg, Peter Müller, als „Spiel des Jahres“ angekündigte Nachbarschaftsduell bewies einmal mehr, dass die Emotionalität eines Derbys noch lange keinen guten Fußball verspricht.

So schafften es die hochfavorisierten Elversberger in der gesamten ersten Hälfte nur ein einziges Mal, auf das Homburger Tor zu schießen. Da die Gastgeber selbst ebenfalls kaum Konstruktives in der Offensive zeigten, entwickelte sich in der torlosen ersten Hälfte ein Spiel, das fußballerisch fast alles vermissen ließ. FCH-Torhüter Thomas Richter sprach anschließend von einem „ganz eigenartigen Spiel. Man hatte den Eindruck, dass beide Mannschaften nur das 0:0 halten wollten.“ Auch Elversbergs Trainer Günter Erhardt war „mit der Leistung in der ersten Halbzeit gar nicht zufrieden. Das war mir zu dürftig.

“ Nach dem Wiederanpfiff bekam Aufstiegsaspirant Elversberg die Partie mit zunehmender Spieldauer besser in den Griff, erspielte sich gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Homburger aber nach wie vor nur wenige Torchancen. Der FCH baute in dieser Phase körperlich merklich ab. „Man hat in der zweiten Halbzeit gemerkt, dass uns die Erkältung einholt. Der ein oder andere war ein bisschen müde“, wies Kaminski darauf hin, dass einige seiner Spieler aufgrund einer Grippewelle im Team während der Woche nicht voll trainieren konnten. Die SVE bewies in der Endphase nun ihre Effektivität, indem sie die erste wirklich gute Gelegenheit eiskalt nutzte. Als der FCH in den letzten Minuten noch einmal alles nach vorne warf, schlugen die Gäste wiederum eiskalt zu und nutzten ihre zweite Chance zum 2:0. „Bis zum Gegentor hatte der Gegner keine klare Torchance“, sagte FCH-Verteidiger Sebastian Sonnenberger nicht zu Unrecht und fügte sichtlich enttäuscht hinzu: „Wir hätten uns mehr gewünscht.“ Ähnlich äußerte sich sein Abwehrkollege Nassim Banouas. Dass der FCH trotz der Niederlage bewiesen hat, dass er als Aufsteiger mit den Top-Teams mithalten kann, war dem FCH-Innenverteidiger auch kein Trost. „Letztendlich haben wir das Spiel verloren. Wir können nicht zufrieden sein“, sagte der 23-Jährige.

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