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Fußball-Regionalliga: FCS siegt 2:0 gegen Münster


Der 1. FC Saarbrücken ist in der Regionalliga angekommen. Der FCS gewann am Samstag mit 2:0 (2:0) gegen Preußen Münster. Doch ein verschossener Elfmeter und eine Rote Karte sorgen für Diskussionen.

Von SZ-Mitarbeiter Patric Cordier

Saarbrücken. Fußball-Regionalligist 1. FC Saarbrücken hat den ersten Heimsieg eingefahren. Vor 4500 Zuschauern im Ludwigspark-Stadion besiegte der FCS am vergangenen Samstag Preußen Münster 2:0 (2:0).
Mann des Tages war Manuel Zeitz. Der Großrosseler erzielte beide Treffer und lieferte im defensiven Mittelfeld eine herausragende Partie ab. „Wir haben die ersten beiden Saisonspiele vergeigt, der Sieg in Essen war wie eine Befreiung“, sagte der 19-Jährige. Wermutstropfen: In der 85. Minute sah Marcel Rozgonyi die Rote Karte. Münsters Marc Lorenz hatte gegen FCS-Verteidiger Marc Lerandy nachgetreten. Rozgonyi kam dazu und stieß Lorenz zu Boden. „Einem so erfahrenen Spieler wie Marcel darf das nicht passieren“, war FCS-Trainer Dieter Ferner sauer auf seinen Kapitän: „Darüber wird geredet.“ Wie über Neuzugänge. Heute ist Präsidiumssitzung beim FCS. Ferner sagt: „Wir denken immer über Verstärkungen nach.“ Um 24 Uhr endet die Wechselperiode. Danach können nur noch vertragslose Spieler verpflichtet werden.

Gegen Münster spielte der FCS aus einer dicht gestaffelten Defensive nach vorne. Nach 16 Minuten durften die Fans erstmals jubeln. Velimir Grgic hatte Nico Zimmermann steil geschickt, der wurde von Preußen-Torwart David Buchholz im Strafraum von den Beinen geholt – Schiedsrichter Thomas Färber aus Augsburg entschied auf Elfmeter. Zeitz, jüngster FCS-Spieler auf dem Platz, traf zur Führung. „Wer kann, der kann. Aber Spaß beiseite: Der Trainer hat vor dem Spiel zu mir gesagt, dass ich schießen soll“, erläuterte Zeitz, der beim 2:0 (21.) eine Kopfballstafette über Marcus Mann und Michael Petry vollendete. Der FCS hätte den Sack vor der Pause zumachen müssen. Petry scheiterte zweimal frei vor Buchholz, Zimmermann verfehlte mit Freistößen (32., 36.) knapp das Tor. „Natürlich hätten wir das Spiel früher entscheiden müssen“, sagte Saarbrückens Torwart Michael Müller: „Aber wir haben erstmals zu Null gespielt – und Münster ist sicher keine Gurkentruppe.“

Trainer Ferner bemängelte: „Nach der Pause haben wir zu tief hinten drin gestanden.“ Die Passivität nutzte Münster, das in der ersten Hälfte keine Torchance hatte, und erspielte sich Möglichkeiten zum Anschluss. Symptomatisch war der Leistungsabfall von Nico Zimmermann. In Hälfte eins mit Zeitz und Nico Weißmann einer der Besten, war nach der Pause vom Spielmacher nichts zu sehen. Umso unverständlicher, dass er in 74. Minute zum Elfmeter antrat. Grgic war gefoult worden, wollte selbst schießen. Ferner sagte Nein. Zimmermann trat an – und vergab. „Da haben sich schon zwei um den Ball gestritten. Warum sollte ich da noch hin?“, sagte Zeitz, der den ersten Elfer verwandelt hatte. Der FCS spielt an diesem Mittwoch, 19 Uhr, in Lotte.

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