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Fußball-Regionalligist Homburg startet Vorbereitung

Homburg. Wenn Trainer Christian Hock heute um 14 Uhr die Spieler des FC Homburg zum Trainingsauftakt bittet, startet für den Fußball-Regionalligisten die entscheidende Phase des Projekts Klassenverbleib. Ein Punkt trennt den Tabellen-16. nach 16 Spielen vom rettenden Ufer, das Fortuna Düsseldorf II auf Rang 15 belegt. Damit die Rückrunde erfolgreicher wird als die Hinserie hat der Vorstandsvorsitzende Peter Müller Verstärkungen in der Winterpause angekündigt.

Heute fünf Spieler im Test

Elf Tore erzielte der FCH in der Vorrunde – mit dem Tabellenletzten Arminia Bielefeld II die wenigsten. „Klar, die Spieler, die wir holen, werden Stürmer, Leute für die Außenbahn oder Spielmacher sein“, sagt Hock. Fünf Kandidaten werden ab heute getestet. Der Verein hat laut Müller eine Ausschreibung gemacht. Daraufhin wurden dem FCH der Franko-Algerier Amine Aribi, 21, vom französischen Zweitligisten FC Metz sowie Mansour Djigo, Srdan Stevanovic und Diabe Bathily angetragen. Woher diese drei kommen oder weitere Einzelheiten über sie wussten die FCH-Verantwortlichen nicht. „Das sind Spieler, die uns angeboten wurden“, erklärt Hock.

Andreas Haas ist dagegen ein Bekannter. Der gebürtige Homburger spielte zwischen 2003 und 2006 für den FCH. Der 28-Jährige stand bis Juli 2010 bei Ligakonkurrent SV Elversberg unter Vertrag. Der Stürmer, der im März eine schwere Knieverletzung (Meniskus und Innenband) erlitt, verhandelte im Mai mit dem FCH. Ein Wechsel scheiterte. Haas sagte damals: „Homburg ist keine Option. Der Verein hat mir abgesagt, ohne mir Gründe zu nennen. Ich wäre dem Verein entgegengekommen, da es ein Traum war, mit Homburg in der Regionalliga zu spielen.“

Wie Hock sagt, steht er „auch mit anderen in Kontakt“. Er bestätigt Verhandlungen mit einem Mann für die zentrale offensive Mittelfeldposition, will den Namen aber nicht nennen. Bis Ende der Woche soll alles geklärt sein. Stürmer Bakary Diakité, mit dem er beim SV Wehen in der 2. Liga gearbeitet hat und der im Iran bei Foolad Khuzestan spielt, wurde dem FCH angeboten. „Ich glaube nicht, dass er für uns ein Thema ist. Ich suche eher junge Leute, die unverbraucht sind, die Tore machen können“, sagt Hock.

Trainingslager in der Türkei

Auf Grund der wetterbedingt schwierigen Platzverhältnisse hofft Hock, spätestens im Trainingslager vom 22. bis 29. Januar im türkischen Belek bessere Bedingungen vorzufinden. Er will bis dahin alle Transfers abgeschlossen haben. „Dann will ich alle Mann dabei haben, die für das erste Spiel in Frage kommen“, sagt der Trainer, der einen Kader von 20 bis 22 Feldspielern anstrebt. Herbert Stuhlberg ist dann wohl nicht mehr dabei. Der Verteidiger wird wohl den FCH verlassen.

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