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Fußball-Saarlandliga: SC Halberg nach sieben Spieltagen ungeschlagen

"Wir haben eine klare Linie"

Das mannschaftliche Gefüge vor dem starken Torwart Michael Klink wird in dieser Saison von einer Art Pärchenbildung geprägt. „Maddu und ich verstehen uns praktisch blind“, sagt di Maria lachend und erzählt über ein Zusammenspiel mit Mahmadou Dansoko beim 2:2 in Lebach: „Ich wollte den Ball wegschießen, treffe Maddu am Hinterkopf und bekomme ihn zurück. Der Gegenspieler war von unserem Doppelpass richtig beeindruckt.“

Beeindruckend ist auch, wie gut das Pärchen Anto Maric und Sascha Jung als „Doppelsechs“ vor der Abwehr aufräumen. Und auch vorne hat Brebach ein neues Traum-Duo. „Mit Jens Hartz haben wir einen richtigen Stoßstürmer vorne drin“, sagt Eichmann, „um ihn herum wirbelt Mirco Becker als optimale Ergänzung. Mirco ist unglaublich quirlig und ein guter Vorbereiter.“ Becker war vor der Runde vom 1. FC Saarbrücken II an den Halberg gewechselt. Ein weiterer Neuzugang und ein Rückkehrer gehören ebenfalls zu den Leistungsträgern. Roman Hanschitz hat nach seiner Verletzungspause bereits sieben Tore erzielt (so viele wie Jens Hartz), Jonas Wilhelmi hält die linke Seite dicht. Gegen den Tabellenführer wird Wilhelmi aber fehlen, eine schwere Prellung und eine Innenbanddehnung am Fuß machen einen Einsatz nicht möglich. Noch schlimmer hat es Nils Gola erwischt. „Es war eine blöde Situation. Ich komme etwas zu spät, und der Gegenspieler zieht voll durch“, erzählt der Ex-Auersmacher von seiner Verletzung: „Der Knöchel ist gebrochen. Ich werde sechs Wochen Gips tragen müssen.“

Zwei Ausfälle, die der nach Golas Meinung „in der Breite viel besser aufgestellte Kader“ der Brebacher am Sonntag erstmal kompensieren muss. „So ist das halt im Fußball. Jetzt müssen die, die die ganze Zeit im zweiten Glied gestanden haben, zeigen, dass sie es auch drauf haben“, bleibt Bernd Eichmann gelassen vor dem Duell mit seinem früheren Mannschaftskameraden Patrick Klyk, der in Völklingen die sportliche Verantwortung trägt: „Patrick und ich telefonieren regelmäßig, tauschen uns aus.“ Die Freundschaft der beiden Trainer wird am Sonntag für zwei Stunden ruhen – leiden wird sie nicht, auch wenn einer am Ende die erste Niederlage der Saison einstecken müsste.

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