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Fußball-Saarlandliga: SV Bübingen hat Probleme

Bübingen. Eine Fußballweisheit besagt: Die Tabelle lügt nicht. Im Fall des Saarlandligisten SV Bübingen bedeutet das nach Abschluss der Vorrunde gerade mal vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Und Rang 14. „Ich sehe das anders“, widerspricht Trainer Patrick Bähr, „schließlich haben wir vom Verbandsgericht die drei Punkte aus dem Neunkirchen-Spiel zugesprochen bekommen. Dann sind es schon sieben Zähler zum Abstieg“. Die zweite Mannschaft der Borussia hatte gegen Bübingen vier Spieler eingesetzt, die am Tag zuvor in der Oberliga-Mannschaft gespielt hatten. Die Verbandsgerichtsentscheidung ist aber in der Tabelle noch nicht berücksichtigt.

„Wir sind auch nicht so schlecht, wie die Tabelle es aussagt“, glaubt auch Kapitän Henning Jochum. Doch die Bübinger haben in der Hinrunde oft in der Schlussphase Punkte verschenkt. „In Dillingen und Theley haben wir lange 2:1 geführt“, erinnert Trainer Bähr, „auch in Perl und Limbach haben wir ohne Not Gegentore bekommen“. Mangelnde Kondition sei aber nicht der Grund für die späten Gegentreffer. „Es ist einfach eine Konzentrationssache. Wir schaffen es einfach nicht, 90 Minuten lang den Fokus auf dem Spiel zu halten“, sagt Jochum.

Ein Grund für die nicht zufrieden stellende Platzierung ist sicher auch der kleine Kader. 13 Spieler stehen Trainer Bähr zur Verfügung. Der 47-jährige Mitarbeiter der Saarland-Heilstätten GmbH hat den Verein vor fünfeinhalb Jahren in der Bezirksliga übernommen und bis in die Saarlandliga geführt. „Wir sind mit dem größten Kader, seit ich hier bin, gestartet“, sagt Bähr, „vier Spieler haben den Verein während der Vorrunde verlassen, Simon Göttker ist noch bis Februar gesperrt, Pascal Kappés und Sebastian Knoll haben wegen Verletzungen noch keine Minute gespielt.“ Sven Müller (SV Rohrbach), Antonio Cortese (1. FC Riegelsberg), Tobias Isengard (Ziel unbekannt) und Jean-Paul Fries (Saar 05) haben Bübingen den Rücken gekehrt, A-Jugendspieler müssen seither den Kader aufstocken.

„Wenn du dann im November bei Regen nur acht Mann im Training hast, ist es auch für einen Trainer schwer, sich zu motivieren“, gesteht Bähr. An diesem Samstag dürfte die Motivation kein Problem sein, der SV Bübingen muss um 15 Uhr beim Nachbarn Halberg Brebach antreten. „Da rechnet natürlich keiner mit uns“, sagt Kapitän Jochum vor dem Vergleich mit dem Tabellendritten, „aber wir haben vom 0:5 im Hinspiel noch etwas gutzumachen“. Mal sehen, ob die Wahrheit über die Bübinger Stärke am Samstag auf dem Platz liegt.

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