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G8 trifft G9: Abiturienten-Ansturm im Saarland

Neunkirchen/Spiesen-Elversberg. Das Besondere: Désirée (19) ist Vertreterin des letzten Abi-Jahrgangs G9 (Abitur in neun Jahren), Michelle (17,) Vertreterin des ersten Abi-Jahrgangs G8 (Abitur in acht Jahren). Damit gehören die Schwestern aus Spiesen-Elversberg zu den etwa 6200 Abiturienten landesweit im Jahr 2009 – im Doppel-Jahrgang doppelt so viele wie sonst. Damit gibt's auch doppelten Ansturm auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Zumindest Désirée braucht sich keinen Ausbildungsplatz mehr zu suchen. Désirée: „Ich fange im August bei der Sparkasse eine Lehre als Bankkauffrau an.“ Schwester Michelle bereitet sich auf die Aufnahmeprüfung Gesang an der Musikhochschule Saarbrücken vor. Michelle: „Mein Traum ist das Musical-Fach.“ Michelle hat mehr Wochenstunden für den Stoff zur Verfügung, Désirée muss sich folglich als G8er den gleichen Stoff in weniger Stunden eintrichtern. Doch beide sind sich einig: Lernen müssen G8er wie G9er – wieviel, hängt von der Persönlichkeit ab.

Désirée etwa, seit 2000 am Krebsberg, wählte den Sprachenzug mit Englisch, Französisch und Spanisch. Sie sei der Lerntyp, sagt sie, müsse sich hinsetzen, den Stoff büffeln. Michelle, seit 2001 am Krebsberg, wählte den Mathe- und naturwissenschaftlichen Zug mit zwei Fremdsprachen, dafür Physik als Hauptfach. Sie sieht sich als Verstehtyp. Michelle: „Ich muss Zusammenhänge begreifen, nicht reinpauken.“ Gemeinsam lernen passe da nicht. szn/dög
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