A1 Trier Richtung Saarbrücken AS Holz Einfahrt gesperrt, Fahrbahnerneuerung am Tage, Dauer: 16.10.2017 07:36 Uhr bis 19.11.2017 07:36 Uhr, eine Umleitung ist eingerichtet (16.10.2017, 07:39)

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Ganz Deutschland stöhnt unter Rekord-Hitze

Die Hitzewelle hat Deutschland fest im Griff. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach schloss gestern nicht aus, dass heute in unserer Region die Rekordmarke jenseits der 40-Grad-Grenze geknackt wird. Im Südwesten könnte ein neuer Höchstwert erreicht werden, sagte ein DWD-Sprecher. Der offizielle Temperatur-Rekord von 40,2 Grad wurde im August 2003 in Freiburg und Karlsruhe gemessen. Gestern verzeichneten die Wetter-Experten den Tageshöchstwert von 37,7 Grad in Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis), gefolgt von Saarbrücken-Burbach mit 37,6 Grad. Neunkirchen-Wellesweiler belegte landesweit Platz zwei (37,1 Grad).

Durch die Gluthitze gerieten im Saarland mehrere Trafo-Stationen in Brand, in zahlreichen Orten blieben die Bewohner in der Nacht zu Freitag ohne Strom. Die Versorger warnten gestern vor möglichen weiteren Ausfällen. Auch auf den Straßen wirken sich die extremen Temperaturen aus: Auf der A 1 bei Braunshausen bildete sich eine Asphaltblase auf der Überholspur. Noch gefährlicher kann es auf Autobahnen mit Betondecke werden: Die einzelnen Platten verschieben sich – im schlimmsten Fall entsteht eine Art Rampe. Entsprechende Schäden entstanden gestern auf der A 5 bei Heidelberg und der A 7 in Hamburg. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt kündigte verstärkte Fahrbahn-Kontrollen an. Mehrere Bundesländer ordneten auf Autobahnabschnitten mit Betondecke Tempo 80 an.

Bei der Deutschen Bahn fielen erneut Klimaanlagen aus. Betroffen waren bis zum Nachmittag bundesweit fünf Fernzüge. Die Bahn stellte für die besonders betroffene Linie Berlin-Amsterdam zwei Ersatzzüge bereit. Sie sollten eingesetzt werden, wenn die Luftkühlung in anderen IC auf der Strecke versagt, so ein Sprecher.

In einigen Regionen wird bereits das Wasser knapp, auch die Gemeinde Wadgassen rief die Einwohner zum Wassersparen auf. Derweil appellierte das Bundesamt für Naturschutz an die Bürger, Straßenbäume zu wässern. Zwei bis drei Eimer pro Tag und Baum genügten, sagte Behördenchefin Beate Jessel. > e
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