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Gefahr durch Bäume? Kommunen im Kreis kontrollieren regelmäßig

Merzig-Wadern. Wer ist für die Kontrolle der Baumbestände an öffentlichen Plätzen und in Parks zuständig? Wie oft werden die Bäume kontrolliert? Besteht Anlass zu Sonderprüfungen?

Das Grünflächenamt in Trier überprüfte die Bäume jährlich. In der Stadt Merzig erfolge die Baumkontrolle im Bereich der öffentlichen Grün- und Parkflächen durch die Gärtnermeister des Baubetriebhofes, teilt Pressesprecher Stephan Fandel mit. Die Kontrolle des Waldrandbereiches an Straßen und Bebauung übernehme der Forstbetrieb der Kreisstadt. „In beiden Bereichen erfolgt eine fortlaufende Kontrolle.“ Die Häufigkeit sei abhängig von Alter, Standort und Vitalität der Bäume. Die Notwendigkeit einer Sonderprüfung der Baumbestände nach dem Vorfall in Trier ergebe sich nicht.

Peter Klein vom Bauamt Wadern sagt, es bestehe kein Grund zur Sorge. „Wir nehmen die Kontrolle sehr ernst“, betont er, „wir kontrollieren zwei Mal jährlich, in belaubtem und unbelaubtem Zustand.“

In der Gemeinde Mettlach würden die innerortlichen Baumbestände bei Gelegenheit, beispielsweise bei Pflegearbeiten, per Sichtkontrolle begutachtet, sagt Wolfgang Kohn, Hauptamtsleiter der Gemeinde. Bei Auffälligkeiten komme ein Förster als Sachverständiger dazu und bei Bedarf würden entsprechende Arbeiten ausgeführt. Bei Beschwerden erfolge eine sofortige Kontrolle. Zusätzlich beabsichtige die Gemeinde, unabhängig von dem Vorfall in Trier, Mitarbeiter in Lehrgängen für Baumkontrolle zu schulen.

Der Abteipark und der Saar-eckpark in Mettlach befinden sich in Privatbesitz der Familie von Boch. Hier führt Wolfgang Pester von der Boch'schen Forstverwaltung zwei Mal im Jahr die Kontrollen durch. In gefährdeten Bereichen würden Waldarbeiter tote Äste und Bäume entfernen. „Bislang gab es keine Probleme“, sagte Pester und sieht dank der Untersuchungen auch weiterhin keine Gefahr.

In der Gemeinde Losheim am See würden die Bäume teilweise alle zwei Jahre, teilweise jedes Jahr von Externen kontrolliert, teilt Werner Ludwig, Leiter des Umweltamtes Losheim, mit. Der Turnus der Untersuchung komme auf das vorherige Untersuchungsergebnis an. Zudem seien Mitarbeiter geschult, um außerhalb der Kontrollen Schäden zu begutachten. Bürgermeister Lothar Christ ergänzt, dass gerade an entscheidenden Stellen regelmäßige Kontrollen durchgeführt und die Bäume bei Gefahr gefällt würden.

Winfried Steffes, Leiter der Bauverwaltung der Gemeinde Perl, sagt, dass die Baumbestände der Gemeinde im Rahmen der Routinearbeiten durch den Bauhof überprüft würden. Der Revierbeamte führe diese Kontrollen mit Mitarbeitern des Bauhofes durch, bei Ausnahmefällen komme ein Experte mit. Eine regelmäßige Kontrolle erfolge nicht, sondern sporadisch und bei Bedarf. Bei einer Meldung werde sofort vor Ort kontrolliert. In der Gemeinde Weiskirchen sei ein Gärtner beschäftigt, der mindestens ein Mal im Jahr die Bäume untersuche, erläutert Klaus Barth vom Bauamt, „bei Handlungsbedarf werden Maßnahmen ergriffen“. Für eine Sonderprüfung der Bäume sehe er keinen Anlass.

In der Gemeinde Beckingen gebe es ein Baumkataster und im Normalfall sei zwei Mal im Jahr eine Sichtkontrolle, teilt Bauhofleiter Stefan Adam mit. „Im Moment sind wir dabei, es ist die Jahreszeit, in der auch Bäume gefällt werden.“ Der Bauhof sei für die Kontrollen zuständig, Mitarbeiter würden für diese Aufgabe geschult.

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