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Geldautomaten-Knacker schlagen zum vierten Mal zu - Spur führt nach Frankreich

In der Bank 1 Saar in der Hauptstraße in Saarbrücken-Gersweiler wird am frühen Dienstagmorgen (30.09.2014) ein Geldautomat in die Luft gesprengt. Bislang ist noch unklar, ob die Täter Geld erbeuten konnten. In den vergangenen Wochen hatte es saarlandweit Angriffe auf Geldautomaten gegeben, unter anderem in Perl und Bübingen.

In der Bank 1 Saar in der Hauptstraße in Saarbrücken-Gersweiler wird am frühen Dienstagmorgen (30.09.2014) ein Geldautomat in die Luft gesprengt. Bislang ist noch unklar, ob die Täter Geld erbeuten konnten. In den vergangenen Wochen hatte es saarlandweit Angriffe auf Geldautomaten gegeben, unter anderem in Perl und Bübingen.

Ein Geldautomaten-Knacker-Duo hat offenbar zum vierten Mal zugeschlagen. In der Nacht zu gestern sprengten zwei Bankräuber einen Geldautomaten der Bank-1-Saar-Filiale in Saarbrücken-Gersweiler . Dieses Mal konnten die Täter die Geldkassette allerdings nicht freisprengen und gingen leer aus. Am Gebäude entstand nur geringer Schaden, die Filiale soll heute wieder öffnen. Um halb vier Uhr nachts wurde eine Anwohnerin durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Sie beobachtete, wie zwei Männer von der Bank-Filiale Richtung Frankreich fuhren. Die Polizei kam zu spät am Tatort an. Die Beamten informierten ihre französischen Kollegen, die nach dem Fluchtauto fahndeten. Fündig wurden sie in Schoeneck auf der französischen Seite der Grenze. Dort war ein als gestohlen gemeldeter Audi A 6 – vermutlich das Fluchtauto – abgestellt.


Es ist bereits das vierte Mal binnen weniger Monate, dass ein Geldautomat im Grenzgebiet zu Frankreich gesprengt wurde. Die Polizei geht davon aus, dass jedes Mal die selben Täter am Werk waren, denn die Vorgehensweise der Räuber sei immer gleich, hieß es. Nach SZ-Informationen leiteten die Täter ein Gasgemisch in die Automaten und brachten das Gas dann zur Explosion. Danach nahmen sie die frei gesprengten Geldkassetten mit. Bei ihrer jüngsten Tat in der Bank-1-Saar – bisher waren es drei Sparkassenfilialen gewesen – hatten die Räuber aber keinen Erfolg. Die Bank hatte den Automaten mit einer neuen Sicherheitstechnik ausgerüstet. Wieviel Geld die Räuber durch bisher erbeuteten, wollte die Polizei nicht mitteilen. Man wolle keine Anreize für Nachahmer schaffen, so Polizeisprecher Georg Himbert . Auch eine stärkere Überwachung grenznaher Bankfilialen sei nicht geplant.
 
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