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Geldspritze für den Saarländischen Rundfunk

Der Saarländische Rundfunk (SR) wird ein strukturelles Defizit - also eine chronische Unterfinanzierung - zumindest bis zum Ende der laufenden Gebührenperiode im Jahr 2012 wohl vermeiden können. Der SR erhält nach einem entsprechenden Beschluss der Intendanten jetzt bei der ARD-Hauptversammlung in Hamburg pro Jahr vom Südwestrundfunk (SWR) 1,4 Millionen Euro sowie vom ARD-Verbund jährlich 600 000 Euro zusätzlich. "Damit werden wir hinkommen müssen", sagte SR-Intendant Fritz Raff gestern bei einer Sitzung des Rundfunkrats in Saarbrücken. Der Rundfunkratsvorsitzende Volker Giersch sprach von einer "unerwarteten, erfreulichen Entscheidung" der ARD.

Raff meinte, dass es sich bei den genannten Summen um "reales Geld" handele, das dem SR zugute komme. Allerdings kann der SWR seinen Betrag auch durch Sachleistungen und Finanztransfers aufbringen. Über die genaue Kooperation muss noch eine Verwaltungsvereinbarung zwischen den beiden Sendern geschlossen werden. Mit Blick auf die Verhandlungen für die nächste Gebührenperiode im öffentlichen-rechtlichen Rundfunk meinte Raff, dann werde es darum gehen, den ARD-internen Finanzausgleich wieder so zu organisieren, dass auch die kleineren Sender wie der SR oder Radio Bremen genügend Geld erhielten, um ihren Programmauftrag langfristig erfüllen zu können. Der ARD-Finanzausgleich war zu Beginn dieser Gebührenperiode deutlich abgeschmolzen worden. Die SR-Spitze hatte deshalb für die Jahre 2009 bis 2012 einen strukturellen Fehlbetrag von rund fünf Millionen Euro befürchtet.

Eine Betrugsaffäre wie beim NDR, wo Drehbücher für große Fernsehproduktionen unter falschen Namen eingereicht worden waren, schloss Raff für den SR übrigens aus: "Wir kennen alle Drehbuch-Autoren", erklärte er vor dem Rundfunkrat.
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