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Gemeinde Riegelsberg zahlt Windelzuschuss

Riegelsberg. 335 Unterschriften sammelte die Elterninitiative für ein kinderfreundliches Riegelsberg (E.I.) für die Einführung eines Windelzuschusses in Riegelsberg. Die umfangreichen Listen, die der Forderung nach finanzieller Unterstützung für Familien mit windeltragenden Kindern Nachdruck verleihen sollen, übergab die Initiatorin der Aktion, Kerstin Bier, zusammen mit Vertretern der E.I. an Bürgermeister Klaus Häusle. „Kinder sind nicht nur Zukunft, sie kosten auch Geld“, erklärte E.I.-Sprecher Martin Schweitzer die Unterschriftenaktion. „Ein Kleinkind verbraucht im Schnitt pro Jahr 1800 Windeln. Diese müssen nicht nur angeschafft, sondern auch entsorgt werden“. Letzteres erhöht seit der Umstellung der Müllentsorgung zum Jahresanfang die Kosten der Müllgebühren vor allem für Familien mit Kleinkindern. Denn seit Januar 2011 bestimmt vor allem die Zahl der Leerungen die Höhe der Müllgebühren. Die E.I. fordert deshalb die Verwaltung auf, betroffenen Familien einen Windelzuschuss – wie ihn auch andere Kommunen bereits eingeführt haben – zu gewähren. „Damit werden Familien gezielt finanziell unterstützt“, warb Schweitzer für das Ansinnen der E.I. „Ihrem Wunsch kommt die Gemeinde gerne entgegen“, erklärte Bürgermeister Häusle und erfreute damit die anwesenden Eltern und Kinder. 

„Rückwirkend zum Januar 2011 zahlt die Gemeinde Riegelsberg pro Kind einen Windelzuschuss in Höhe von 35 Euro. Der Zuschuss wird für Kinder von null bis drei Jahren gewährt. Da nicht nur Kleinkinder Windeln tragen, sondern auch ältere oder kranke Mitbürger auf Windeln angewiesen sind, erhalten auch diese Riegelsberger den Zuschuss“, ergänzte Häusle. Die Eltern von Kleinkindern werden angeschrieben, inkontinente Mitbürger müssen jährlich einen Antrag bis zum 30. November des Kalenderjahres stellen. Die Gesamtkosten dieser freiwilligen Leistung der Gemeinde bezifferte Häusle auf rund 15 700 Euro jährlich. Der Gemeinderat stimmte in seiner jüngsten Sitzung dem Windelzuschuss mehrheitlich bei einer Gegenstimme von Hartmut Huber (FDP) zu. > Bericht folgt
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