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Gericht: Bande erbeutet mit gefälschten Karten rund 12000 Euro

Eine mutmaßliche Bande von Kreditkarten-Betrügern muss sich seit gestern vor dem Landgericht verantworten. Die fünf Männer im Alter zwischen 31 und 55 Jahren stammen aus Rumänien, Italien und dem Saarland. Sie sollen zwischen Februar und Juni 2013 mit gefälschten Kreditkarten an der Saar rund 12000 Euro erbeutet haben. Nach Feststellung der Ermittler sind die Angeklagten Teil einer international aufgestellten Bande. Deren Geschäftsmodell sieht angeblich so aus: Die beiden rumänischen Angeklagten stellten die gefälschten Kreditkarten zur Verfügung. Diese werden wohl von anderen Rumänen hergestellt und unter Einsatz entsprechender Fälschungstechnik produziert. Auf der nächsten Ebene geht es dann darum, dass jemand mit Kontakten vor Ort in Deutschland Mittäter sucht, die in ihren legalen Unternehmen zur Abwicklung des legalen Zahlungsverkehrs entsprechende Kreditkartenterminals nutzen. Im konkreten Fall soll die Rolle des Vermittlers ein Saarländer mit italienischen Wurzeln übernommen haben. Der Gastwirt soll zwei Landsleute gefunden haben, die bereit waren, beim Einsatz der gefälschten Karten in ihren Lokalen mitzumachen. Die Beute sollte geteilt werden.

An den entsprechenden Tagen sollen dann innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Karten nacheinander zum Einsatz gekommen sein. Beispielsweise am Abend des 12. Februar 2013 zwischen 22.15 und 22.41 Uhr. In dieser halben Stunde wurden laut Anklageschrift in dem betroffenen Restaurant elf gefälschte Kreditkarten eingesetzt, mit denen 22 Transaktionen abgewickelt wurden. In sechs Fällen seien diese erfolgreich gewesen, wobei ein Umsatz von 5606 Euro verbucht wurde. In den 16 versuchten Fällen sollte ein Umsatz von 22337 Euro vorgetäuscht werden. Von der Tatbeute blieb angeblich etwa die Hälfte bei dem Lokal. Etwa ein Drittel soll an die Rumänen gegangen sein, etwa ein Achtel an den Vermittler. Nach ähnlichem Muster sollen die Beteiligten an sechs weiteren Abenden agiert und dabei bis Anfang Juni 2013 mehrere tausend Euro erbeutet haben. Aber zu diesem Zeitpunkt war die Sache bereits aufgeflogen. Die Polizei hatte die Angeklagten im Visier, beobachtete deren Treiben genau und schlug im Juli 2013 zu. Die Mehrzahl der Angeklagten kam in Untersuchungshaft. Ihnen drohen im Fall einer Verurteilung mehrjährige Haftstrafen. Der Prozess wird Mitte des Monats fortgesetzt. wi
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