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Gericht befand Täter als »tickende Zeitbombe«

Der Mann stand vor Gericht, weil er am 1. September vergangenen Jahres in Völklingen-Fürstenhausen einen Nachbarn mit einer Eisenstange erschlagen hatte.

Der Mann stand vor Gericht, weil er am 1. September vergangenen Jahres in Völklingen-Fürstenhausen einen Nachbarn mit einer Eisenstange erschlagen hatte.

Saarbrücken. Das Landgericht hat am Freitag einen 27-Jährigen zur Unterbringung in einer geschlossenen forensischen Klinik verurteilt. Der Mann stand vor Gericht, weil er am 1. September vergangenen Jahres in Völklingen-Fürstenhausen einen Nachbarn mit einer Eisenstange erschlagen hatte. Das Opfer war 23 Jahre alt und hinterlässt eine Lebenspartnerin und zwei Kinder. Warum der 23-Jährige sterben musste, konnte in dem Prozess nicht geklärt werden. Fest steht lediglich, dass der Täter unter einer paranoiden Schizophrenie leidet und zum Zeitpunkt der Tat Heroin im Blut hatte. Eine Gerichtsmedizinerin stellte zwei Stunden nach der Tat die Droge in „therapeutisch geringer Menge“ fest. Nach kurzer Untersuchungshaft wurde er in die forensische Klinik nach Merzig verlegt.

Eine forensisch-psychiatrische Untersuchung hat der Angeklagte abgelehnt. Gleichwohl stellte ein medizinischer Gutachter der Uni Homburg fest, dass der Mann weiterhin krank sei und erhebliche Gefahr von ihm ausgehe. Der Verteidiger sah zwar ebenfalls die Schuldunfähigkeit zum Tatzeitpunkt – aber es sei nicht erwiesen, dass er immer noch so krank sei, dass er als gefährlich gelten könne. Das  und habe Vorstrafen wegen schwerer Gewalttaten. jht



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