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Gestiegenes Müllaufkommen im Wertstoffzentrum Köllertal

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Mit der Änderung der Müllentsorgung durch den Entsorgungsverband Saar (EVS) zu Beginn des Jahres 2011 avancierte der frühere zentrale Wertstoffhof, das heutige Wertstoffzentrum für das ganze Köllertal Am Mühlengarten in Walpershofen, zu einer unentbehrlichen Einrichtung. Von Montag bis Samstag bringen Köllertaler Bürger jede Art von Müll in die moderne, 2012 fertiggestellte Anlage.

Außer für Bauschutt werden keine Gebühren erhoben. Die Entsorgung von einem Kubikmeter Fliesen, Sand oder Steinen kostet 25 Euro. Zwei hauptamtliche Mitarbeiter und derzeit vier Aushilfskräfte sorgen für einen zügigen Ablauf bei der Müllanlieferung. Obwohl die Mitarbeiter beim Entladen der Autos oder Anhänger selbst mit anpacken, kann es aber, hauptsächlich an Samstagen, zu Wartezeiten kommen.

Die Zahlen des vergangenen Jahres zu den angelieferten Abfallmengen sind zwar im Riegelsberger Rathaus noch nicht parat, doch ist jetzt schon absehbar, dass die eingelieferten Mengen gegenüber 2012 gestiegen sind. So spricht der für das Wertstoffzentrum zuständige Rathaus-Mitarbeiter Joachim Maurer von einer dreifach höheren Sperrmüllmenge. Bernd Zimmer, Leiter der Anlage vor Ort, berichtet, dass wöchentlich acht bis zehn Container mit Sperrmüll zu je 38 Kubikmeter abtransportiert werden.

Zu dieser Kategorie von Abfall zählen laut Maurer vor allem alte Möbel und Hausrat. Anlage mit hoher Frequenz Marianne Lehmann, Pressesprecherin des EVS, teilte auf Anfrage der Saarbrücker Zeitung mit, dass im vorigen Jahr laut einer Zählung 46 000 Bürger im Wertstoff-Zentrum Köllertal ihren Abfall angeliefert hätten – also im Durchschnitt 176 pro Tag. Damit habe die Walpershofer Anlage mit die höchste Frequenz unter den 19 Anlagen im Saarland.

Nach Meinung von Bernd Zimmer ist das auf die hohe Fluktuationsrate der Einwohner in Püttlingen, Riegelsberg und Heusweiler zurückzuführen; Zimmer: „Die drei Ortschaften sind überwiegend stadtnahe Wohnorte, in denen mehr Leute zu- und wegziehen als im rein ländlichen Raum. Bei jedem Umzug fallen Dinge an, die nicht mehr gebraucht und daher entsorgt werden.“

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