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Gewerkschaft befürchtet Stellenbau in Homburg

Der Autozulieferer Bosch bestreitet, in den nächsten Jahren 800 Arbeitsplätzen am Standort Homburg abbauen zu wollen.

Der Autozulieferer Bosch bestreitet, in den nächsten Jahren 800 Arbeitsplätzen am Standort Homburg abbauen zu wollen.

Homburg. Konkrete Pläne für Stellenstreichungen gebe es nicht, versicherte gestern ein Unternehmenssprecher unserer Zeitung. „Wir sind gut ausgelastet“, sagte er. Die von den Arbeitnehmervertretern genannte Zahl stamme aus einem internen Papier vom vergangenen Jahr, als Bosch massiv unter der Wirtschaftskrise gelitten habe. Mehrere tausend Mitarbeiter waren ab März 2009 in Kurzarbeit. Die schnelle Erholung der Wirtschaft sei damals nicht vorhersehbar gewesen. Das Unternehmen, das in Homburg vornehmlich Diesel-Pumpen für Autos und Lkw herstellt, habe ja noch im Juni nicht damit gerechnet, dass es jetzt im September die Kurzarbeit in Homburg beenden könne. 
Der Bosch-Sprecher räumte aber ein, dass der Autozulieferer in der Dieselpumpen-Sparte am Standort Homburg die „Zahl von mehr als 5000 Mitarbeiter auf Dauer nicht halten kann“. Das Unternehmen müsse sich auf zunehmende Schwankungen der Konjunkturentwicklung einstellen .
Saar-SPD-Chef Heiko Maas sprach sich gestern für ein neues Standort-Konzept für das Homburger Bosch-Werk aus. Er unterstütze entsprechende Forderungen von IG Metall und Betriebsrat. Dabei gehe es unter anderem darum, neue Produktlinien nach Homburg zu holen. „Die Beschäftigten brauchen Arbeitsplatzsicherheit. Dafür muss sich die Landesregierung bei der Geschäftsleitung einsetzen“, forderte Maas und warf der Jamaika-Koalition Untätigkeit vor. mzt




 
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