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Gewitter hält Feuerwehr in Atem

Nachrichten aus der Region Merzig.

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Merzig-Wadern. Bitzschnell waren sie aufgezogen – die blauschwarzen Wolken. Und manch einen erwischte das Unwetter, das sich mit Blitz, Donner und jeder Menge Regen am Sonntagmorgen im Grünen Kreis entlud, eiskalt. Die Bäche schwollen angesichts der Regenmengen rasant an, viele Kanäle packten die Wassermassen nicht mehr. Die Folge: Unzählige Keller liefen voll, Unterführungen standen unter Wasser, Bürgersteige wurden unterspült.

„Es war kurz, aber sehr heftig“, beschreibt die Merziger Polizei das Gewitter, das sie und die Feuerwehren im Kreis fast zwei Stunden lang in Atem hielt. Schwerpunkt: Waldstraße Rund 100 Notrufe gingen bei den Löschbezirken im Grünen Kreis ein, 64 allein in Merzig, wie Ralf Bernardy, Chef der Freiwilligen Feuerwehr Merzig, gestern auf SZ-Anfrage sagte. „Der Schwerpunkt war in der Merziger Waldstraße mit den Nebenstraßen“, berichtet er.

„Dort hatte sich das Gewitter vor allem entladen.“ In einem Keller stand nach seiner Darstellung das Wasser einen halben Meter hoch. 80 freiwillige Helfer hatte Bernardy zusammengezogen, um Wasser abzupumpen. Neben der Merziger Feuerwehr waren auch Kollegen aus Hilbringen, Besseringen, Brotdorf, Schwemlingen und Ballern ausgerückt. „Die Notrufe ballten sich zwischen 9.45 und elf Uhr“, zog er am Nachmittag eine erste Bilanz.

Nach Darstellung der Merziger Polizei waren auch Mitarbeiter der Stadtwerke und des Bauhofes der Stadt Merzig im Einsatz. „Bis gegen 14 Uhr haben wir gearbeitet, um Keller leer zu pumpen“, berichtete Ralf Bernardy. In Losheim musste die Feuerwehr 16 Mal ausrücken, in der Gemeinde Weiskirchen und der Stadt Wadern fast zehn Mal, ziehen die freiwilligen Helfer Bilanz des arbeitsreichen Morgens.
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